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Weniger Studienanfänger wegen Abitur-Pause in Niedersachsen

Wegen der Umstellung auf  das Abitur nach 13 Schuljahren in Niedersachsen kamen deutlich weniger Nachwuchsakademiker an die Unis. In Vechta gab es allerdings einen leichten Zuwachs.

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Nicht nur die Pandemie sorgte für leere Hörsäle. Foto: dpa/Gabbert

Nicht nur die Pandemie sorgte für leere Hörsäle. Foto: dpa/Gabbert

Weil es in diesem Jahr weit weniger niedersächsische Abiturienten gab, ist die Zahl der Studienanfänger im Land zurückgegangen. Wie das Wissenschaftsministerium mitteilte, schrieben sich zum Wintersemester rund 26 500 Studentinnen und Studenten an Universitäten und Hochschulen ein. 2019 waren es noch 31 430. Das entspricht einem Rückgang von rund 15,5 Prozent.

Wegen der Rückkehr zu 13 Schuljahren absolvierten dieses Jahr nur rund 10.000 Schüler ihr Abitur in Niedersachsen. Dabei handelte es sich vor allem um Wiederholer und Schüler beruflicher Gymnasien. Im Vorjahr waren es dagegen rund 32.000 Abiturienten. Inwieweit Corona ebenfalls einen Einfluss auf die Zahlen hat, könne das Ministerium erst einschätzen, wenn auch die Zahlen aus den anderen Ländern vorliegen.

Bezogen auf das ganze Jahr 2020 (Sommersemester plus Wintersemester) beträgt die Zahl der Studienanfänger knapp 30 000 (2019: 36 103). Das ist ein Rückgang von rund 17 Prozent. An den Universitäten schwanken die Zahlen im Vergleich zu 2019 zwischen einem Rückgang von 32 Prozent an der Universität Hannover bis zu einem Zuwachs von einem Prozent in Vechta.

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