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Weihnachten: Regierung prüft "Vorquarantäne" für Schüler

Eine präventive Quarantäne, damit Schüler ihre älteren Familienmitglieder während der Feiertage nicht anstecken? Darüber wird zumindest in Hannover nachgedacht.

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Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD). Foto: dpa

Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD). Foto: dpa

Die Landesregierung erwägt wegen der Corona-Krise nach einem Zeitungsbericht, Schulen bereits zwei Tage vor Beginn der Weihnachtsferien zu schließen. Stattdessen sollen die Schüler zu Hause lernen. Damit soll das Risiko verringert werden, dass Kinder ältere Verwandte an Weihnachten mit dem Coronavirus anstecken. «Wenn das als präventive Quarantäne ausreicht, werden wir das umsetzen», sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Montag). Zuvor hatte der Koalitionspartner CDU die sogenannte Vorquarantäne vorgeschlagen. Laut Tonne werde der Vorschlag bereits geprüft.

Die Weihnachtsferien beginnen in diesem Jahr am Mittwoch, dem 23. Dezember. CDU-Generalsekretär Kai Seefried zufolge könnte aber schon der Freitag in der Vorwoche der letzte offizielle Präsenztag in den Schulen sein. So gebe es sechs Tage Vorquarantäne vor Heiligabend. «Die beiden Tage sind aber nicht einfach frei», sagte Seefried. Es seien Tage mit verpflichtenden Aufgaben, die Zuhause erledigt werden sollen. Für Familien, die eine Betreuung für ihre Kinder benötigen, müsse diese durch die Schulen in den Kohorten angeboten werden.

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