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Wählergemeinschaft feiert und stellt ihre Kandidaten vor

Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Steinfeld feierte ihr 30-jähriges Bestehen rund um die Lohgerberei. Bei der bevorstehenden Wahl möchte sie die Zahl ihrer Mandate im Gemeinderat erhöhen.

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Gut besuchte Jubiläumsfeier: Musik, Kaffee und Kuchen sowie gute Gespräche gab es rund um die Lohgerberei in Steinfeld. Foto: Heinzel

Gut besuchte Jubiläumsfeier: Musik, Kaffee und Kuchen sowie gute Gespräche gab es rund um die Lohgerberei in Steinfeld. Foto: Heinzel

Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Steinfeld hat jetzt mit einer kleinen Feier rund um die Lohgerberei ihr 30-jähriges Bestehen zelebriert. David Beavan sorgte für den musikalischen Rahmen. Über 100 Steinfelder Bürger nutzten im Laufe des Tages die Gelegenheit, an den einzelnen Tischen mit den Mitgliedern der UWG ins Gespräch zu kommen, denn die Wählergemeinschaft nutzte die Feier auch, um ihre Kandidaten für die Wahlen am 12. September vorzustellen.

Eine kleine Litfaßsäule mit alten Zeitungsausschnitten zeigte die 30-jährige Geschichte der UWG. „Für eine Wählergemeinschaft eine ganze Menge“, sagte der amtierende 1. Vorsitzende Christoph Schlarmann. Gründungsmitglied und Fraktionsvorsitzender Heinrich Luhr meinte nur schmunzelnd: „Mir kommt es nicht wie 30 Jahre vor. Aber an den Bildern sieht man es schon.“ Der 68-Jährige sagt klar: „Wir müssen die Mehrheitsverhältnisse ändern, erst dann können wir richtig etwas ändern.“

Mit aktuell 5 Sitzen und dem ausgegebenen Ziel, die Mandatszahl im September um 2 zu erhöhen, ist es allerdings noch eine gewisse Wegstrecke bis zur Mehrheit. Aktuell hat der Rat 21 Mitglieder, soll aber nach der nächsten Wahl wieder 22 Sitze haben. Das bedeutet, 12 Sitze wären für eine absolute Mehrheit notwendig.

Neue und erfahrene Kandidaten

1991 kam die UWG erstmals in den Gemeinderat. „Ab da war Stimmung in der Bude“, sagte Christoph Schlarmann. (Mehr zur Geschichte im Vorbericht auf OM Online) Der 52-Jährige kandidiert zusammen mit Melanie Schockemöhle, Heinrich Luhr, Karl Maria Bünker, Christian Katzer, Edeltraut Roggenkamp, Ilona Spille, David Beavan und Bernhard Zmijewski für den Gemeinderat. Für den Kreistag treten Heinrich Luhr und David Beavan an. „Mir gefallen die Leute“, sagt Edeltraut Roggenkamp über ihre Mitstreiter. Bei der UWG herrsche ein „Wir-Gefühl für den Steinfelder Bürger“. Die 64-Jährige tritt erstmals für die UWG an. Melanie Schockemöhle dagegen ist amtierende Ratsfrau und möchte weiter im Gemeinderat aktiv sein. Ihre erste Amtsperiode bezeichnete sie als „sehr schön, herausfordernd und aufregend“. Entscheidend bei ihrer Arbeit sei es, sich selbst Informationen zu beschaffen und Sachen zu hinterfragen. Sie setze sich unter anderem für das Vorhaben eines Jugendparlamentes ein.

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