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Von Damme bis Lembruch: Der Moobil-plus-Bus soll es möglich machen

Der Dammer Rat beauftragt die Stadtverwaltung, mit dem Landkreis Vechta in Verhandlungen wegen einer neuen Linie zu gehen. Mit der Verbindung sollen mehr Touristen nach Damme kommen.

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Neue Endstation: Nicht mehr nur Dümmerlohausen, sondern den Marissa-Ferienpark in Lembruch soll die Buslinie Moobil plus nach dem Wunsch des Dammer Stadtrates ansteuern. Die Stadtverwaltung wird mit dem Landkreis Vechta darüber sprechen. Foto: Lammert

Neue Endstation: Nicht mehr nur Dümmerlohausen, sondern den Marissa-Ferienpark in Lembruch soll die Buslinie Moobil plus nach dem Wunsch des Dammer Stadtrates ansteuern. Die Stadtverwaltung wird mit dem Landkreis Vechta darüber sprechen. Foto: Lammert

Ungewohntes Gefühl für die neuen Mitglieder des Dammer Stadtrates: Erstmals nahmen sie am Dienstag im Ratssaal an einer Sitzung des Gremiums im Ratssaal teil. Bislang hatte der 2021 gewählte Rat wegen der Corona-Pandemie in der Pausenhalle der Realschule getagt. Noch eine Premiere: Christoph Bornhorst, seit dem 1. Juli 2022 allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters Mike Otte und Leiter des Fachbereichs Bürgerservice und Soziales, nahm erstmals in dieser Funktion an einer Ratssitzung teil.

Einstimmig hat der Rat auf Antrag der CDU-Fraktion die Stadtverwaltung beauftragt zu prüfen, ob es möglich ist, eine Moobil-plus-Buslinie von Damme zum Marissa-Ferienpark in Lembruch zu etablieren. Dazu soll die Verwaltung Gespräche mit dem Landkreis Vechta als Moobil-plus-Träger führen. Der CDU-Ratsherr Stefan Schulte und Stephan Möller von der FDP-Fraktion begrüßten den Antrag mit dem Hinweis darauf, so könnte auch Damme von den steigenden Touristenzahlen in Lembruch profitieren.

Von der Anbindung könnten beide Seiten des Dümmers profitieren

Ebenfalls prüfen soll die Verwaltung in Gesprächen mit dem Landkreis Diepholz, ob eine Erweiterung der Route der von Mai bis Oktober im Landkreis Diepholz von Ströhen bis zum Marissa-Ferienpark und zurück verkehrenden Freizeitbuslinie F 17 über Dümmerlohausen bis Damme möglich ist. Diesem Antrag der Fraktionsgemeinschaft  Grünen/SPD stimmte der Rat bei 5 Enthaltungen zu. Von dieser Anbindung könnten beide Seiten des Dümmers profitieren, sagte Florian Thamann, der Vorsitzende der Fraktionsgemeinschaft. Der Ratsvorsitzende Andreas Balster (CDU) warnte vor zu hohen Erwartungen bei den Gesprächen. Bei Kreisgrenzen überschreitenden Buslinie gestalteten sich die Gespräche häufig schwierig. Er votierte dafür, zunächst die Moobil-plus-Buslinie zu etablieren und sich dann der F-17-Linie zu widmen.

Die Sozialdemokratin Christa Kampsen sagte dagegen, eine Anfrage koste nichts. Sie hoffe, dass der Landkreis Diepholz gesprächsbereit sein werde.

Wärmeversorgung in Osterfeine soll CO2-neutral werden

Einstimmig hat sich der Rat ferner dafür ausgesprochen, im neuen Dorfgebiet „Auf dem Kirchesch“ in Osterfeine die Wärmeversorgung der neuen Wohnhäuser über ein kaltes Nahwärmenetz anzubieten. Als Partner holt sich die Stadt dafür den Energieversorger EWE ins Boot. Die wird das Netz errichten und betreiben. Die Stadt wird für die Tiefenbohrungen bis 98 Meter ins Erdreich hinein und das notwendige Versorgungsgebäude ein Grundstück bereitstellen.

Das Ziel sei eine CO₂-neutrale Wärmeversorgung, hieß es. EWE-Mitarbeiter Gerd Niemann hatte bei der jüngsten Sitzung des Grundstücks- und Straßenbauausschusses erklärt, die EWE wolle zukünftig keine Erdgasleitungen mehr in Wohngebieten verlegen.

Grünes Licht für Neugestaltung des Spielplatzes

Grünes Licht gegeben hat der Rat für die Neugestaltung des Spielplatzes des Kindergartens St. Benedikt im früheren Klostergebäude in der Wienerei. CDU-Ratsfrau Rebecca Heye-Enneking unterstrich die Notwendigkeit der Maßnahme. Auf dem Hang gebe es kaum Bewuchs, weswegen die Erde bei starken Regenfällen weggespült werde. Zudem sei das gesamte Gelände nicht ordnungsgemäß abgesichert. Nun soll die Stadt in die Umgestaltung in diesem Jahr 132.000 Euro investieren. Der 2. Teil sollte nach Worten Rebecca Heye-Ennekings im kommenden Jahr erfolgen. Entstehen sollen unter anderem ein großer Sandbereich und eine Rennstrecke für Bobby-cars.

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