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Volk muss den Karren ziehen

Thema: Nachwehen der gescheiterten Impfpflicht – Es liegt auf der Hand, wer letzten Endes für die Eindämmung des Coronavirus zuständig ist. Verantwortung übernimmt der Einzelne.

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Erst heißt es hü, dann wieder hott. Und so grüßt beinahe täglich das Murmeltier, wenn es um das Thema „Impfpflicht“ in Deutschland geht. Dabei ist der Drops mit der Absage längst gelutscht. Davon scheint Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) unbeeindruckt – als Mediziner und Politiker. Er will einen neuen Anlauf. Widersacher gibt es genug. Zu Recht.

Denn bei der Debatte scheint es gar nicht mehr darum zu gehen, was ethisch verantwortlich ist oder nicht. Populismus ist das Wort der Stunde.

Die nüchterne Bilanz lautet: Die Impfpflicht ist gescheitert. Und das nicht erst seit dieser Woche. Eigentlich war das Projekt schon mit der ersten Absage der Großen Koalition Geschichte.

Wer helfen will, lässt sich impfen

Es liegt auf der Hand, wer letzten Endes für die Eindämmung des Coronavirus zuständig ist: das Volk. Die von der FDP als Steckenpferd genutzte Eigenverantwortung des Bürgers wird also im kommenden Herbst zeigen, ob wir wieder über Kontaktbeschränkungen oder Lockdown(s) diskutieren (müssen).

Das Bestreben Karl Lauterbachs, mit einer neuen Impfkampagne Ungeimpfte zu Geimpften zu machen, ist einer von vielen verzweifelten Versuchen, „im Prinzip bereite Bürger“ zum Schutz gegen das Coronavirus zu bewegen. Ob bei dieser Aktion die versprochene Kreativität sich in einer gesteigerten Impfquote widerspiegeln wird, ist völlig offen.

Wer seine Mitbürger schützen will, lässt sich freiwillig impfen und hält sich an die allgemeinen Hygienevorschriften. Das liegt in der Verantwortung des Einzelnen, weil die Regierung keine übernehmen wollte.

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