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Visbek saniert Gehweg am "Erlter Esch"

Der Visbeker Gemeinderat gibt grünes Licht für den Ausbau des 560 Meter langen Abschnitts auf zwei Meter Breite. Auch bei zwei Bebauungsplänen ergeben sich Änderungen.

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Soll bald umfassend saniert werden: der Gehweg entlang des Erlter Esches. Foto: Kessen

Soll bald umfassend saniert werden: der Gehweg entlang des Erlter Esches. Foto: Kessen

Der Gemeinderat Visbek hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit verschiedenen Themen beschäftigt. Darunter fallen neben der Sanierung des Gehweges am Erlter Esch unter anderem die Änderungen von zwei Bebauungsplänen. Ein Überblick:

Sanierung des Gehweges am Erlter Esch: Der Gehweg entlang der Straße Erlter Esch, zwischen der Einmündung Sperberkamp und dem Anlieger Erlte 131, soll saniert und ausgebaut werden. Dafür veranschlagt der Rat Kosten von circa 88.000 Euro. Der Gehweg sei momentan 1,5 Meter breit und in einem schlechten Zustand, meinte Bürgermeister Gerd Meyer. Nur punktuelle Sanierungen durchzuführen, würde nach Ansicht der Verwaltung längerfristig höhere Kosten bedeuten. Deswegen wird der 560 Meter lange Abschnitt, der momentan gepflastert ist, nun mit einer Teerschicht komplett saniert und auf 2 Meter Breite ausgebaut.

Bebauungsplan „Gewerbegebiet Visbeker Damm“: Der Bebauungsplan wird dahingehend geändert, dass die Firma Harting auf ihrem Gelände eine zweite Betriebsleiterwohnung errichten darf. Der dadurch überplante Wallheckenabschnitt wird extern verlagert. Vom Landkreis Vechta wurde zudem auf die Überplanung eines Teiches hingewiesen; Anastasia Peus vom ausführenden Planungsbüro Diekmann, Mosebach & Partner sagte dazu, dass der Teich auch innerhalb eines anderen B-Planes liege. „Deshalb ist eine Bebauung des Teiches sowieso schon möglich.“ Der Flächeninhaber habe aber bereits angekündigt, den Teich in seiner jetzigen Form erhalten zu wollen.

Bebauungsplan „Stäkamp“: Konkret geht es hier um das Gelände der Firma Rebo in Rechterfeld. Der Gemeinderat machte den Weg dafür frei, die Baugrenzen des B-Planes zu verändern. So rückt jetzt der bebaubare Bereich näher an die Bahnschienen heran. „Der Abstand war vorher zu hoch angesetzt“, sagte Bauamtsleiter Karl-Josef Klossok. Die Firma plane, in dem Bereich eventuell neue Parkplätze zu schaffen. Zudem habe die Firma im nördlichen Bereich des B-Planes Interesse an einer im Eigentum der Gemeinde befindlichen Fläche. „Dort wurden ebenfalls Voraussetzungen für eine Bebauung geschaffen“, erklärt Klossok. Eine dritte Änderung im B-Plan betrifft laut Klossok einen „Pattweg“ entlang der Bahnschienen, der jetzt als offizieller Weg ausgewiesen wird und dementsprechend seitens der Gemeinde noch ausgebessert werde.

Sanierung Realverbandsweg „Zuwegung Haskamp“: Der Realverband Rechterfeld plant, den Realverbandsweg R311 „Zuwegung Haskamp“ eigenverantwortlich zu erneuern. Dafür liege nun ein Angebot vor, das Kosten in Höhe von 30.067 Euro für die Sanierung in Asphaltbauweise vorsieht, berichtete Meyer. Der Gemeinderat beschloss, sich finanziell mit maximal 12.030 Euro oder 40 Prozent der Kosten bei einer Unterschreitung der Angebotssumme zu beteiligen. „Das ist eine typische Beteiligung bei Vereinen“, sagte Meyer.

Neue Aufwandsentschädigungen für die Feuerwehr: Der Gemeinderat hat die Höhe der Aufwandsentschädigungen für die Funktionsträger der Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde ab dem 1 Januar 2021 erhöht. So erhalten der Gemeindebrandmeister sowie die Ortsbrandmeister aus Visbek und Rechterfeld pro Monat nun 140 Euro, ihre jeweiligen Stellvertreter 70 Euro. Dem Gerätewart in Visbek steht eine Aufwandsentschädigung von 80 Euro, seinem Kollegen in Rechterfeld 50 Euro im Monat zu. Der Jugendfeuerwehrwart erhält 70 Euro im Monat. Zudem wurde die Abgeltung des Verdienstausfalles auf 20 Euro pro Stunde angehoben. „Insgesamt entstehen dadurch Mehrkosten in Höhe von 4.600 Euro für den Visbeker Haushalt“, erklärte Meyer.

Neue Schülervertreter im Schulausschuss: Nachdem die Schülervertreter Lorenz Hellmann und Lasse Ostendorf diesen Sommer die Benedikt-Schule verlassen haben, hat der Gemeinderat zwei Nachfolger im Schulausschuss bestimmt. Auf Vorschlag der Schule wurden Louis Kretschmer als Mitglied und Natalja Ratajczak als stellvertretendes Mitglied in den Ausschuss berufen.

Mitteilungen: Bürgermeister Meyer teilte mit, dass die Spielplatzgemeinschaften „Kädelers Kamp“, „Schüddenkamp“ sowie „Rechterfeld-Am Bahnhof“ jeweils einen Zuschuss von 3.000 Euro für neue Spielgeräte bekommen haben. Außerdem werde die Inbetriebnahme des Funkturms in Visbek durch die Telekom für Mitte Dezember geplant. Auch in Sachen Breitbandausbau gebe es Neuigkeiten: Über Vodafone sollen zwischen dem 28. Dezember 2020 und dem 30. April 2021 etwa 1.300 Haushalte in der Gemeinde versorgt werden.

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