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Unterlagen für Außenemsvertiefung bis Ende 2022

Die jahrelange geplante Vertiefung der Außenems soll Tempo aufnehmen. Es gehe darum, die Leistungsfähigkeit des Emder Hafens und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu sichern.

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Symbolfoto: dpa

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Die jahrelange geplante Vertiefung der Außenems soll Tempo aufnehmen: Bis Ende dieses Jahres sollen die noch nötigen Planfeststellungsunterlagen vorliegen. Das kündigten Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) und der Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Hans-Heinrich Witte am Freitag nach einem runden Tisch zu dem Thema in Emden an.

"Wir brauchen nach wie vor dringend die Fahrrinnenanpassung der Außenems", sagte Althusmann. Es gehe darum, die Leistungsfähigkeit des Emder Hafens und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu sichern – gleichzeitig sollten auch hohe Umweltstandards gewahrt werden.

Sollte das Planfeststellungsverfahren nicht beklagt werden, könnte die Vertiefung dann im Jahr 2024 kommen, sagte Witte. Das Ausbaggern selbst sei eine "relativ kleine Maßnahme" und dauere lediglich etwa drei Monate.

In der Außenems, also der trichterförmigen Mündung zum Meer, sollen nach früheren Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Ems-Nordsee auf einer Strecke von knapp 13 Kilometern die Fahrrinne bis zum Hafen um einen Meter vertieft werden. Die Planungen für das Vorhaben laufen bereits seit Jahren. Umweltverbände, die zusammen mit Vertretern der Hafenwirtschaft auch an dem runden Tisch in Emden am Freitag teilnahmen, sehen das Vorhaben kritisch.

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