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Umweltverbände bekräftigen Kritik an LNG-Terminal

Sowohl Nabu als auch Bund kritisieren den Bau. Die Sicherung der Energieversorgung dürfe nicht zu Lasten geschützter Lebensräume und Arten erfolgen.

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Am zukünftigen Anleger für den Flüssiggasimport für Deutschland findet der erste Rammschlag statt. Foto: dpa/Schuldt

Am zukünftigen Anleger für den Flüssiggasimport für Deutschland findet der erste Rammschlag statt. Foto: dpa/Schuldt

Umweltverbände haben ihre Kritik an dem geplanten Terminal für Flüssigerdgas (LNG) in Wilhelmshaven bekräftigt. Die Sicherung der Energieversorgung dürfe nicht zu Lasten geschützter Lebensräume und Arten erfolgen, hieß es in einer am Montag verbreiteten Mitteilung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) und des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

"Der Bau des Terminals erfolgt mitten im Weltnaturerbe Wattenmeer und damit in einem der wichtigsten und sensibelsten Ökosysteme der Welt, welches ohnehin schon stark belastet wird", sagte der stellvertretende BUND-Landesvorsitzende Michael Rode. Kompensationsflächen seien zwar grundsätzlich angedacht, jedoch sei unklar, wann und inwieweit sich diese umsetzen ließen.

Weiter hieß es in der Mitteilung, mit den geplanten Rammarbeiten gingen immense Schallemissionen einher. Dadurch würden Tiere noch in mehreren Kilometern Entfernung, allen voran der geräuschempfindliche Schweinswal, beeinträchtigt.

Mit den LNG-Terminals will Deutschland unabhängiger von russischen Gaslieferungen werden. Die Bauarbeiten für das erste Terminal in Wilhelmshaven sind angelaufen. Wenn alles nach Plan geht, kalkuliert Niedersachsen mit einem Betriebsstart ab Ende Dezember. Landesenergieminister Olaf Lies (SPD) hatte bereits die Hoffnung auf ein zweites LNG-Terminal in Wilhelmshaven geäußert.

Als LNG-Standorte stehen neben Stade in Niedersachsen bereits Brunsbüttel in Schleswig-Holstein sowie Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern fest.

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