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Umfrage: SPD knapp vor CDU – FDP muss bangen

Die Grünen verlieren den Zahlen zufolge einen Prozentpunkt. Die FDP muss mit 5 Prozent weiterhin um den Einzug in den Landtag bangen. Die AfD landet unverändert bei 9 Prozent.

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Die Spitzenkandidaten ihrer jeweiligen Parteien, Julia Willie Hamburg (l-r, Grüne), Stefan Birkner (FDP), Bernd Althusmann (CDU) und Stephan Weil (SPD) sitzen bei einer Diskussionsrunde von "Jugend debattiert" im niedersächsischen Landtag. Foto: dpa

Die Spitzenkandidaten ihrer jeweiligen Parteien, Julia Willie Hamburg (l-r, Grüne), Stefan Birkner (FDP), Bernd Althusmann (CDU) und Stephan Weil (SPD) sitzen bei einer Diskussionsrunde von "Jugend debattiert" im niedersächsischen Landtag. Foto: dpa

Die SPD um Ministerpräsident Stephan Weil liegt wenige Tage vor der Landtagswahl in Niedersachsen einer neuen Umfrage zufolge weiterhin knapp vor der CDU. In der am Donnerstagabend veröffentlichten ARD-Vorwahlumfrage kommen die Sozialdemokraten auf 32 Prozent, der Koalitionspartner CDU mit Weil-Herausforderer Bernd Althusmann auf 30 Prozent. Die SPD bleibt somit auf dem Niveau der Vorwoche, die CDU kann hingegen zwei Prozentpunkte zulegen.

Die Grünen verlieren den Zahlen zufolge einen Prozentpunkt und kommen auf 16 Prozent, die FDP muss mit 5 Prozent weiterhin um den Einzug in den Landtag bangen. Die AfD landet unverändert bei 9 Prozent, die Linke würde mit 3 Prozent nicht in den Landtag einziehen.

Die Landtagswahl ist am 9. Oktober. Derzeit regieren SPD und CDU in Niedersachsen in einer großen Koalition. Eine Fortsetzung des Bündnisses gilt aber als unwahrscheinlich. Bei der Wahl 2017 war die SPD mit 36,9 Prozent stärkste Kraft geworden, gefolgt von CDU (33,6 Prozent), Grünen (8,7), FDP (7,5) und AfD (6,2 Prozent).

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

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