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Überlebenswichtig

Thema: Die Nato, die Verteidigung und das Weltall - Auch der Weltraum eignet sich für Angriffe auf Staaten. Das muss die Nato im Auge haben.

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Die Welt ist leider kein friedlicher Ort, in dem Schwerter zu Pflugscharen werden können. Im Gegenteil. Die Bedrohungen durch Diktatoren und fanatische Regime ist ungebrochen groß, wächst vielleicht sogar von Tag zu Tag. Deswegen muss die Nato als bedeutendes Verteidigungsbündnis alle Möglichkeiten von Angriffen im Auge haben.

Dass dabei der Weltraum längst ins Blickfeld geraten ist, kann niemanden ernsthaft überraschen. Denn dort oben kreisen immer mehr Satelliten um die Erde, die für das Zusammenleben von Menschen eine überlebenswichtige Bedeutung nicht nur wegen der Navigationssysteme, sondern vor allem auch unter verteidigungspolitischen Aspekten haben. Wer sie ausschaltet, der legt wahrscheinlich mehr als nur einzelne Staaten lahm.

Nun werden es manche Menschen heftig kritisieren, dass die Ausdehnung des Wettrüstens auf das All wahrscheinlich viele weitere Billionen Euro beziehungsweise Dollar kosten wird. Geld, das helfen könnte, jede Menge Menschen in Not nachhaltig zu unterstützen. Tatsache ist aber: Es wird aller Voraussicht nach keine Jahrzehnte mehr dauern, bis die ersten Staaten Waffen auch im Weltraum stationiert haben.

Es mag sich wohl niemand vorstellen, ein Land wie Nordkorea würde über diese Technologie verfügen, und die Nato hätte keine passende Antwort. Schon die Geschichte lehrt, dass es in jedem Fall besser ist, bei aller gewollten Friedfertigkeit über eine starke Verteidigungskraft mit den modernsten Waffen zu verfügen. Deshalb sind größte Anstrengungen auch im Weltraum unumgänglich.

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