Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Über 20 Bewerber für neues Gewerbegebiet

Linderns Bürgermeister Karsten Hage freut sich über das große Interesse von kleinen und mittleren Unternehmen aus vielen verschiedenen Branchen.

Artikel teilen:
Der Bagger arbeitet bereits: Aktuell wird der erste Teil des neuen  Gewerbegebiets im Dreieck der Lienerschen Straße und der Umgehung  erschlossen.   Foto: Willi Siemer

Der Bagger arbeitet bereits: Aktuell wird der erste Teil des neuen  Gewerbegebiets im Dreieck der Lienerschen Straße und der Umgehung  erschlossen.   Foto: Willi Siemer

Über ein großes Interesse am neuen, verkehrsgünstig gelegenen Gewerbegebiet direkt an der Umgehungsstraße freut sich Linderns Bürgermeister Karsten Hage. „Es liegen 20 bis 25 konkrete Anfragen nach Gesprächen bei mir vor.“ Er hoffe, dass alle Wünsche erfüllt werden können. Insgesamt  stehen im Dreieck von Lienerscher Straße und Umgehung zehn Hektar zur Verfügung. Für die ersten fünf ist das Genehmigungsverfahren bereits abgeschlossen.

Für den Herbst rechnet Hage mit dem Satzungsbeschluss auch für die andere Hälfte. Höchstwahrscheinlich im kommenden Jahr könne der Bereich dann ebenfalls vermarktet werden. Auch wenn das Gebiet aus zwei Hälften besteht, werde es als Einheit auch von den Interessenten angesehen, so Hage. Als Zufahrt ist eine eigene Abbiegespur geplant.
Primäres Ziel bei der Ansiedlung seien weitere Dauerarbeitsplätze, damit Lindern auch weiter als Wohnort attraktiv bleibe, in dem man gleichzeitig angesichts der vorhandenen Infrastruktur gut leben und auch einen Arbeitsplatz finden könne. „Ich sehe die Gemeinde hier auf einem guten Weg“, so der Bürgermeister.

Die Erschließungsarbeiten haben bereits begonnen

Der Bagger für die Erschließungsarbeiten der Fläche direkt an der Ortsentlastungsstraße zum Bau der das Gewerbegebiet teilenden Straße arbeitet bereits. Um die für die zehn Hektar Gewerbegebiet und die 30 Bauplätze an der Löninger Straße notwendigen Flächen zum Tausch zur Verfügung zu haben, hat die Gemeinde rund 2,5 Millionen Euro Schulden gemacht. Während die Bauplätze kostendeckend verkauft werden, ist dies angesichts der 15 Euro pro Quadratmeter teuren Gewerbeflächen nicht der Fall.

Das sei dennoch sehr gut angelegtes Geld für die Zukunft der Gemeinde, betont Hage. Als besonders erfreulich wertet er dabei, dass es sich zum einen um völlig unterschiedliche Branchen und zum anderen auch um verschiedenartige Betriebsgrößen handelt. Ein besonderer Schwerpunkt werde darauf gelegt, Linderner Firmen Expansionsmöglichkeiten oder auch die Chance zum ersten Gewerbestandort  zu bieten.

Angesichts des neuen Gewerbebereichs zeige sich erneut, wie zukunftsweisend es von den damals Verantwortlichen gewesen sei, die Umgehungsstraße zu bauen. Sie sorge dafür, dass die nur einige Kilometer entfernt verlaufende Bundesstraße in Minuten schnell und problemlos erreicht werden könne. Ohne diese neue Straße wäre es schwierig gewesen, die Breite der Flächen für Ansiedlungen ausweisen zu können.

Das Unternehmen Deutsche Glasfaser hat begonnen, die  Ortsteile, wie hier kurz vor Marren, mit Glasfaserleitungen anzuschließen.  Foto: Willi SiemerDas Unternehmen Deutsche Glasfaser hat begonnen, die  Ortsteile, wie hier kurz vor Marren, mit Glasfaserleitungen anzuschließen.  Foto: Willi Siemer

Auch die Versorgung der bestehenden und der neuen Unternehmen mit schnellem Internet im gesamten Gewerbegebiet in Stühlenfeld sei inzwischen umfassend gesichert. In unmittelbarer Nähe werde aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr einer der fünf Gittermasten im Gemeindegebiet von der ETN-Group aus Meppen errichtet, sodass zusammen mit dem Verlegen von Glasfaserkabeln für die neuen Unternehmen das inzwischen wichtigste Infrastruktur-Element zur Verfügung stehe.

Nach diversen Problemen in den vergangenen Jahren, als sich zum Beispiel die Telekom geweigert habe, neue Wohngebiete mit Glasfaser anzuschließen, habe sich die Situation glücklicherweise grundlegend geändert. Das Unternehmen Deutsche Glasfaser habe begonnen, Glasfaser in der gesamten Gemeinde und in den Bauerschaften zu verlegen. Auch das Weiße-Flecken-Projekt von Landkreis und Kommune beginne im Sommer.

So verpassen sie nichts mehr. Mit unseren kostenlosen Newslettern informieren wir Sie über das Wichtigste aus dem Oldenburger Münsterland. Jetzt einfach für einen Newsletter anmelden!

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Über 20 Bewerber für neues Gewerbegebiet - OM online