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Thomas Heidemann ist Direktkandidat der Grünen bei der Landtagswahl

In Vechta engagierte der 57-Jährige sich lange für die CDU. Nun gehört er den Grünen an und sagt: "Mir wurde immer bewusster, dass es nichts Konservativeres gibt, als Umwelt und Natur zu bewahren."

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Er möchte in den Landtag: Thomas Heidemann tritt für die Grünen im Landkreis Diepholz an. Foto: privat

Er möchte in den Landtag: Thomas Heidemann tritt für die Grünen im Landkreis Diepholz an. Foto: privat

Thomas Heidemann kandidiert für den 19. Niedersächsischen Landtag, der am 9. Oktober 2022 gewählt wird. Der 57-Jährige tritt im Wahlkreis 41 „Diepholz“ für Bündnis90/Die Grünen an. „Das wichtigste Thema für mich ist, den künstlich aufgebauschten Widerspruch zwischen Wirtschaft und Ökologie zu überwinden“, sagt Heidemann. Darüber hinaus halte er es für entscheidend, vernünftige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und die für 2027 geplante Einführung einer dritten Fachkraft in Ganztagskindergarten vorzuziehen. Außerdem müsse die Schulsozialarbeit gestärkt werden. 

Heidemann lebt in Drebber, ist in Vechta aber kein Unbekannter: Geboren in Bad Harzburg, zog er mit der Familie 1966 nach Vechta und machte am Gymnasium Antonianum 1984 sein Abitur. Danach studierte er in Passau BWL.

Der Diplom-Kaufmann und Steuerberater führt nun mit seiner Frau eine Steuerberatungskanzlei. Er betrachtet Vechta als seine Heimat und war dort lange Jahre in der CDU aktiv, der er 1991 beitrat. Ab 1995 arbeitete Heidemann im Stadtverbandsvorstand mit.

2011 habe der Entfremdungsprozess von der CDU begonnen, sagt der Vechtaer. Er habe zunehmend mit der Partei gehadert und sie dann 2018 verlassen. „Mir wurde immer bewusster, dass es nichts Konservativeres gibt, als Umwelt und Natur zu bewahren.“

Im Mai 2021 sei er bei den Grünen eingetreten, im Herbst 2021 zum Kreisvorstandssprecher Diepholz gewählt worden. Die Landesdelegiertenkonferenz vom 25. bis 27. März entscheidet nun über seinen Listenplatz bei der Landtagswahl. Wichtig für Thomas Heidemann, der seine Chancen auf ein Direktmandat durchaus  skeptisch sieht.

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