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"Tempo 70" beschäftigt Verkehrssicherheitskommission am 7. Dezember

Die Forderung der Hörstener Bürger wegen der Höchstgeschwindigkeit auf der Landesstraße 76 verhallt nicht  ungehört. Ob es aber tatsächlich zur Tempo-70-Regelung kommt, ist vollkommen offen.

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Weniger Tempo: Die Hörstener möchten auch im Bereich der Hörster Kapelle auf der Landesstraße als erlaubte Höchstgeschwindigkeit 70 Stundenkilometer. Foto: Lammert

Weniger Tempo: Die Hörstener möchten auch im Bereich der Hörster Kapelle auf der Landesstraße als erlaubte Höchstgeschwindigkeit 70 Stundenkilometer. Foto: Lammert

Ein Lichtblick für alle Hörstener Bürger, die sich an der Unterschriftenaktion wegen einer durchgängigen Maximalgeschwindigkeit von 70 Stundenkilometern auf der Landesstraße 76 zwischen dem Vördener Ortsausgang und der Autobahnzufahrt beteiligt haben: Wie der Landkreis Vechta auf Nachfrage mitteilte, wird sich Verkehrssicherheitskommission für Bundes- und Landesstraßen des Kreises bei ihrer nächsten Sitzung am 7. Dezember (Dienstag) mit dem Antrag befassen.

2014 scheiterte ein Antrag auf eine Tempo-Reduzierung

Eine Tempo-Beschränkung werde es dann geben, wenn die Gefährdung der Verkehrssicherheit so hoch sei, dass dieser Eingriff in den Straßenverkehr gerechtfertigt sei, hieß es. Bereits im Mai 2014 sei ein Antrag auf die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit beim Landkreis eingetroffen.

Die zuständige Verkehrssicherheitskommission habe ihn aber seinerzeit abgelehnt. Die Begründung: Beschränkungen des fließenden Verkehrs dürften nur dann vorgenommen werden, wenn dies aufgrund besonderer Umstände zwingend erforderlich ist. Diese Umstände habe die Kommission seinerzeit nicht festgestellt.

Zahlen zur aktuellen Verkehrsbelastung gibt es nicht

Zur aktuellen Verkehrsbelastung auf diesem Abschnitt der L 76 lägen keine Zahlen vor, teilte der Landkreis mit. Aber die Rechtfertigung einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf einer Landesstraße, noch dazu wenn diese als Bedarfsumleitungsstrecke der Autobahn außerhalb geschlossener Ortschaft dient, „ergibt sich auch prinzipiell nicht aus der Verkehrsbelastung“, schreibt die Behörde.

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