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Stephan Weil: Können wieder deutlich zuversichtlicher sein

Ministerpräsident Weil meint, man könne trotz aller Krisen zuversichtlicher sein. Dafür nennt der Sozialdemokrat Gründe.

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Stephan Weil gibt ein Statement in der Landesvertretung von Niedersachen beim Bund. Foto: dpa/Soeder

Stephan Weil gibt ein Statement in der Landesvertretung von Niedersachen beim Bund. Foto: dpa/Soeder

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat in seiner Neujahrsansprache zu Zuversicht aufgerufen. Nach dem Herbst könne man inzwischen wieder deutlich zuversichtlicher sein, sagte der SPD-Politiker. "Die Gasspeicher sind gefüllt und kurz vor Weihnachten ist ein in Rekordzeit entstandenes erstes Hafenterminal für Flüssiggaslieferungen in Wilhelmshaven in Betrieb genommen worden." Zudem sei ein Energiepreisdeckel beschlossen worden, insbesondere mit Hilfen für Menschen mit weniger Geld.

Mit Beginn des neuen Jahres würden die Sorgen des alten Jahres jedoch nicht verschwunden sein. "Und es kommen ja auch weitere dringend anliegende Aufgaben auf uns zu, zum Beispiel der Klimaschutz. Nein, leichte Zeiten kann im Moment niemand versprechen."

Probleme seien nicht kleiner geworden

Mit Blick auf die Corona-Pandemie sagte Weil: "Im letzten Jahr um diese Zeit hatten wir vor allem einen Wunsch: dass wir endlich die Pandemie unter Kontrolle bekommen. Dieser Wunsch ist weitgehend in Erfüllung gegangen, jedenfalls können wir unser Leben derzeit ohne größere Einschränkungen wieder so führen wie wir wollen."

Aber die Probleme seien deswegen nicht kleiner geworden, betonte der Ministerpräsident. Das hänge vor allem mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zusammen, der auch in Niedersachsen tiefe Spuren hinterlasse habe.

Weil dankte Kommunen für ihr Engagement

Seit Beginn des Krieges habe Niedersachsen mehr als 130.000 Menschen aufgenommen, mehr als 110.000 davon stammen aus der Ukraine. "Wir sehen sehr genau die Not in diesem Land, wo durch brutale Angriffe, systematisch der Versuch unternommen wird, das Leben der Zivilbevölkerung so gut wie unmöglich zu machen." Niedersachsen wollen den Betroffenen Schutz und Zuflucht gewähren.

Weil dankte den Kommunen für Ihr Engagement, den Hilfsorganisationen sowie Bürgerinnen und Bürgern. "Bitte halten Sie dieses Engagement aufrecht, wir werden es auch im nächsten Jahr benötigen."

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