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Stephan Blömer tritt als Unabhängiger bei der Bürgermeisterwahl in Lohne an

Der Rechtsanwalt kann auf ein breites Bündnis bauen: Sowohl die SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die FDP als auch „Die Linke“ und die Lohner Bürgerinitiative „Pro Wald“ unterstützen seine Kandidatur.

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Kandidiert als Unabhängiger bei der Bürgermeisterwahl in Lohne: der Rechtsanwalt Stephan Blömer. Foto: KFoto/Kokenge

Kandidiert als Unabhängiger bei der Bürgermeisterwahl in Lohne: der Rechtsanwalt Stephan Blömer. Foto: KFoto/Kokenge

Bei der Bürgermeisterwahl in Lohne im Frühjahr 2022 kommt es mindestens zu einem Duell. Nach Dr. Henrike Voet, die für die CDU ins Rennen geht, wirft nun auch Stephan Blömer seinen Hut in den Ring. Der Rechtsanwalt aus Lohne, der bis zum Ende der abgelaufenen Wahlperiode zehn Jahre lang für die Wählergruppe "Lohne wählt sich" im Stadtrat saß, tritt als unabhängiger Kandidat für das Bürgermeisteramt an. Das hat der 61-Jährige am Montag gegenüber OM Online erklärt.

Der parteilose Blömer kann auf ein breites Bündnis bauen: Sowohl die SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die FDP als auch "Die Linke" und die Lohner Bürgerinitiative "Pro Wald" unterstützen seine Kandidatur.

Der gebürtige Cloppenburger, der seit seiner Kindheit in Lohne lebt, ist mit Claudia Blömer verheiratet. Das Paar hat zwei erwachsene Kinder. Seit mehr als 25 Jahren ist der Jurist in Lohne als Rechtsanwalt selbstständig tätig. In einer Presseerklärung heißt es, dass nicht nur seine juristischen Kenntnisse ihn für das Amt qualifizierten, sondern auch seine vielfältigen kommunalpolitischen Erfahrungen.

Blömer saß auch zehn Jahre lang im Kreistag Vechta

In der vergangenen Dekade wirkte Blömer in Lohne unter anderem im Bau-, Verkehrs-, Planungs- und Umweltausschuss, im Ausschuss für Finanzen, Liegenschaften und Wirtschaftsförderung sowie im Verwaltungsausschuss mit. Parallel war er zehn Jahre lang Mitglied des Vechtaer Kreistags. Dies habe ihn "auch politisch über den Tellerrand und damit über Lohnes Grenze hinausschauen lassen", heißt es in der Mitteilung.

Blömer kommentiert dies wie folgt: "Ich weiß also, wovon ich rede, und ich sehe aktuell die Möglichkeit für einen Aufbruch und einen neuen Weg für Lohne." Durch eine transparente Politik und regelmäßige Kontakte zu allen Parteien, der Wirtschaft, den Verbänden und Vereinen sowie Institutionen und Interessengruppen wolle er einen modernen und bürgernahen Politikstil etablieren, sagt er. "Politik ist nicht Selbstzweck, sondern muss für alle, die in Lohne wohnen, gemacht werden. Der Informationsfluss aus dem Rathaus muss allen zustehen, vor allem gleichrangig allen Entscheidungsträgen im Rat."

"Lohne kann mehr."Stephan Blömer, unabhängiger Bürgermeisterkandidat in Lohne

Als Beispiel für die von ihm geforderte Transparenz nennt er Online-Übertragungen von (Rats-)Sitzungen, Bürgerbefragungen bei größeren Vorhaben sowie eine, so heißt es in der Erklärung, "Gesprächsoffenheit nach allen Seiten". Diese Transparenz werde nach seiner Meinung die Entwicklung der Stadt beschleunigen und verbessern.

Auf Basis seiner Erfahrungen will Blömer sein Augenmerk nach eigenen Angaben zunächst auf die Themen Innenstadt, Klimaschutz sowie Kinder- und Familienfreundlichkeit lenken. Als Vorstandsmitglied des Fördervereins des Lohner Jugendtreffs lägen ihm die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen am Herzen. Darüber hinaus zeige seine Tätigkeit als Vorsitzender des Vereins "Gemeinsam gegen Einsam", dass Lohne allen Generationen und Kulturen gerecht werden müsse. "Lohne kann mehr", sagt Stephan Blömer abschließend.

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