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Stadt Vechta erhält Fördermittelzusage für Luftreinigung

Die Politik will nun über die Ausstattung von weiteren Schulen beraten. Fraglich ist, ob sich die Maßnahmen schnell genug umsetzen lassen.

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Luftreiniger in den Schulen sollen dafür sorgen, dass der Unterricht nicht wieder ausfallen muss. Symbolfoto: dpa/Thissen

Luftreiniger in den Schulen sollen dafür sorgen, dass der Unterricht nicht wieder ausfallen muss. Symbolfoto: dpa/Thissen

Immer mehr Schulen und Kindertagesstätten im Landkreis Vechta sollen mit Luftreinigern ausgestattet werden, um einen zusätzlichen Schutz vor dem Coronavirus zu gewährleisten. Der Vechtaer Stadtrat hat bereits vor der Sommerpause die Installation in vier städtischen Einrichtungen beschlossen. Nun könnten weitere Maßnahmen mit Fördermitteln des Bundes umgesetzt werden.

Der Schulausschuss will in seiner Sitzung am heutigen Donnerstag (30. September) über die zusätzliche Beschaffung von raumlufttechnischen Anlagen beraten. Laut Sitzungsvorlage geht es ausschließlich um Schulen in städtischer Trägerschaft. Im Gespräch sind die Overbergschule, Christophorusschule, Marienschule Oythe, Grundschule Langförden und Grundschule Hagen sowie die Geschwister-Scholl-Oberschule.

Einbau in 4 Einrichtungen ist schon beschlossen

Auch die Alexanderschule und die Martin-Luther-Schule stehen auf der Liste. Für diese beiden Grundschulen hat die Politik bereits im Juli die Anschaffung von raumlufttechnischen Anlagen besiegelt. Der Einbau soll im Zuge der Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten geschehen. Auch die beiden im Bau befindlichen Kindertagesstätten in Langförden und Telbrake sollen mit der Technik ausgestattet werden.

Bürgermeister Kristian Kater (SPD) verweist auf das kreisweite Bestreben, den Infektionsschutz in den Schulen zu verbessern. Vor diesem Hintergrund hat nun auch die Vechtaer Stadtverwaltung die weitergehenden Maßnahmen ins Visier genommen und eine Kostenschätzung durchgeführt. Demnach würde sich die Ausstattung der 8 Schulen auf insgesamt rund 2,75 Millionen Euro belaufen.

Eigenanteil würde sich auf 550.000 Euro belaufen

Ungeachtet der Beschlussfassung der politischen Gremien, hat die Verwaltung vorsorglich beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle die Fördermittel für coronagerechte stationäre raumlufttechnische Anlagen beantragt. Durch die Zuschüsse des Bundes ließen sich 80 Prozent der Gesamtkosten abdecken. Für die Kommune bliebe somit ein Eigenanteil in Höhe von etwa 550.000 Euro.

Nach der zügigen Bewilligung des ersten Antrags für die Grundschulen und Kindertagesstätten sei auch schon eine Förderzusage für den Folgeantrag eingegangen, berichtet der Bürgermeister. Fraglich ist jedoch, ob noch genügend Zeit für eine Umsetzung der Maßnahmen bliebe. Sie müssten vor Abschluss des Bewilligungszeitraums abgeschlossen sein. Die Frist endet am 5. September 2022.

Neben dem Infektionsschutz befasst sich der Schulausschuss unter anderem mit der Erweiterung des Ganztagsangebotes in den Grundschulen sowie der Fortschreibung der Medienentwicklungsplanung. Für mehrere Schulen in städtischer Trägerschaft ist die Anschaffung von weiteren digitalen Displays vorgesehen. Außerdem steht ein Bericht von Schulsozialarbeiterin Theresa Bruchmann auf der Tagesordnung.

  • Info: Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im Rathaus. Die Zahl der Besucherplätze ist begrenzt. Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung bis 14 Uhr am Sitzungstag möglich (Tel. 04441/8861200 oder E-Mail: ratsbuero@vechta.de).

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