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Stadt Dinklage möchte zwei Straßen sanieren

Alt, mäßig beleuchtet und größtenteils ohne Entwässerungskanal: Das sind der Höner-Mark-Weg und der Riedenweg. Beide Straßen sollen deshalb in 2020 erneuert werden.

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Arg sanierungsbedürftig: der Riedenweg. Foto: Böckmann

Arg sanierungsbedürftig: der Riedenweg. Foto: Böckmann

Pro Jahr sollen in Dinklage nach Möglichkeit zwei Straßen saniert werden - das sieht der 5-Jahres-Plan vor. Noch in 2020 sollen deshalb im Nordwesten der Stadt mit dem Höner-Mark-Weg und dem Riedenweg zwei alte Straßen, größtenteils ohne Entwässerungskanal,  erneuert werden. Diese einstimmigen Empfehlungen gaben in den vergangenen beiden Sitzungen die Mitglieder des Bauausschusses dem Stadtrat. 

„Wir haben Vorstellungen, wie die Straßen aussehen sollen, aber es ist noch nichts in Stein gemeißelt", sagte Bürgermeister Frank Bittner.  Ein einheitliches Straßenbild im Ort sei zu favorisieren. Ohne vorherige Versammlungen mit möglichen Anregungen der Anwohner passiere aber nichts, betonte der Verwaltungschef. Sollten sich danach wesentliche Änderungswünsche ergeben, wird die Planung dem Bauausschuss erneut vorgestellt.

Rotes Pflaster und Baumbeete geplant

Beim Riedenweg handelt es sich um zwei Ausbauabschnitte. Das längere Teilstück liegt zwischen der Sanderstraße und der Holthausstraße mit einer Länge von 475 Metern. Die circa 9 Meter breite Fahrbahn soll in bituminöser Bauweise hergestellt werden. Auf der südlichen Seite ist ein 2 Meter breiter Gehweg geplant, der mit einem Rundbord zur Fahrbahn hin Höhen mäßig abgesetzt ist, teilte Anne Miosga aus dem Bauamt mit. Der Gehweg soll in Rot gepflastert werden. Die Straße werde an beiden Seiten mit Betontiefbordsteinen mit einer dahinterliegenden Läuferreihe eingefasst.  Außerdem sind mehrere Baumbeete vorgesehen.

In einem schlechten Zustand: der Höner-Mark-Weg. Foto: BöckmannIn einem schlechten Zustand: der Höner-Mark-Weg. Foto: Böckmann

Abschnitt 2 mit einer Länge von rund 98 Metern liegt zwischen der Holthausstraße und der Nieberdingstraße. Die 6 Meter breite Straße wird nach identischen Plänen zum längeren Teilstück gebaut. In beiden Abschnitten verlegt der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) einen neuen Regenwasserkanal. In beiden Teilstücken wird die Straßenbeleuchtung erneuert.

Parkplatz soll für 40.000 Euro umgestaltet werden

Praktisch nach den gleichen Plänen zum Riedenweg soll auch der zweigeteilte Höner-Mark-Weg ausgebaut werden. Also unter anderem in bituminöser Bauweise, mit einem höhenmäßig abgesetzten und rot gepflasterten Gehweg und einem vom OOWV verlegten Regenwasserkanal. Außerdem soll die Straße viel besser ausgeleuchtet werden. 

Abschnitt 1 verläuft auf einer Länge von 475 Metern von der Quakenbrücker Straße bis zur Straße Am Wehrhahn. Im Zuge des Straßenausbaus soll der angrenzende Parkplatz gegenüber der Grundschule Höner Mark für rund 40.000 Euro umgestaltet werden. Die vorhandene Stellfläche, auf der vor allem Lehrer und Mitarbeiter der angrenzenden Dachdeckerei mit ihren Wagen parken, soll so umgestaltet werden, dass ein separater Bereich zum Rangieren entsteht. Miosga erklärte: Es sollen 9 Parkplätze (zurzeit 8) angelegt werden. Die Fahrradanlehnbügel sollen auf Anweisung vom Landkreis Vechta auf der gegenüberliegenden Straßenseite wieder aufgebaut werden

Das zweite Teilstück des Höner-Mark-Weg, der saniert werden soll, verläuft auf einer Länge von 98 Metern als Stichstraße südlich der Straße Im großen Zuschlag. Diese ist 7 Meter breit.  Anne  Miosga erklärte: Der Höner-Mark-Weg soll in einem Rutsch und nach Möglichkeit innerhalb von 4 Monaten saniert werden. Für diese Arbeiten stehen Haushaltsmittel in Höhe von 680.000 Euro zur Verfügung.

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