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Stadt Dinklage ehrt langjährige Wahlhelfer

Ferdi Sperveslage und Viktor Hanel hören nach 45 Jahren ehrenamtlicher Arbeit auf. Für die kommende Landtagswahl gibt es Veränderungen bei den Wahllokalen.

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Ehrende und Geehrte: (von links) Brigitte Gerdes (Stadt Dinklage), Ferdi Sperveslage, Alfons Echtermann (Hauptamtsleiter), Viktor Hanel und Carl Heinz Putthoff (Bürgermeister).   Foto: Stadt Dinklage/Westermann

Ehrende und Geehrte: (von links) Brigitte Gerdes (Stadt Dinklage), Ferdi Sperveslage, Alfons Echtermann (Hauptamtsleiter), Viktor Hanel und Carl Heinz Putthoff (Bürgermeister).   Foto: Stadt Dinklage/Westermann

Rund 120 Ehrenamtliche sind für die Stadt Dinklage bei einer Wahl im Einsatz. Diese hatte die Stadt Dinklage nun zu einer Veranstaltung in den Rheinischen Hof eingeladen, um sich für den Einsatz vorangegangener Wahlen zu bedanken. Zwei altgediente Wahlhelfer verabschiedeten sich nach jeweils 45 Jahren im Einsatz: Ferdinand Sperveslage und Viktor Hanel erhielten für ihren ehrenamtlichen Einsatz neben einer Urkunde der Stadt Dinklage und einem Präsent aus den Händen Putthoffs auch den verdienten Applaus der Anwesenden.

"Man könnte meinen, dass die beiden neben ihrem eigentlichen Rentnerdasein nun auch als Wahlhelfer in den wohlverdienten Ruhestand treten“, sagte Bürgermeister Putthoff augenzwinkernd. Auch Konrad Middendorf (seit 1994 im Einsatz) und Ferdinand Albers (seit 2004) verabschiedeten sich als Wahlhelfer.

Wie die Stadt Dinklage mitteilte, erhielten insgesamt neun Ehrenamtliche neben der Urkunde auch eine Ehrennadel für fünfmaligen Einsatz bei einer Wahl auf nationaler Ebene: Jürgen Brüning, Thorsten Köbbemann, Johannes Koldehoff, Carsten Spree (alle Wahlbezirk 1), Konrad Hartke (WB 2), Georg Vaske (WB 5), Andreas Buddelmeyer (WB 9), Franz Deters (WB 10) und Thomas Bünnemeyer (WB 11).

Kathmann-Gerling und Fetisch-Jordan kein Wahllokal mehr

Im vergangenen Jahr waren die Wahlhelfer gleich mehrfach gefordert. Neben den Kommunalwahlen (Stadtrat und Kreistag) waren auch die Landrats- und Bürgermeisterwahl, die Bundestagswahl und die Abstimmung über die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge in der Stadt Dinklage durchzuführen. Bürgermeister Carl Heinz Putthoff bedankte sich in seiner Rede bei den Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Wahlhelfereinsatz. Die Stimmen wurden bei den Wahlen im vergangenen Jahr geduldig teils bis spät in die Nacht ausgezählt“, sagte Putthoff. Insbesondere auch auf den Briefwahlvorständen habe ein höherer Druck als in „normalen Zeiten“ gelastet, ergänzte der Bürgermeister.

Mit der Landtagswahl am 9. Oktober dieses Jahres werden bei den Wahlbezirken Änderungen eintreten. So werden die Gaststätten Kathmann-Gerling in Langwege sowie Fetisch-Jordan nicht mehr als Wahllokale zur Verfügung stehen. Alternativ wird in Langwege künftig in der Schützenhalle gewählt. Für die Gaststätte Fetisch wird künftig das evangelische Gemeindehaus an der Jahnstraße als Wahllkokal zur Verfügung stehen.

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