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Stadt Damme rückt von Fuß- und Radwegsanierung an der Dümmerstraße erstmal ab

Letztlich sind es Versorgungsleitungen, die den Dümmerlohausern einen Strich durch die Rechnung machen. Eine weitere Sanierung werde dadurch unumgänglich.

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Schiff statt Fuß- und Radweg: Die Stadt Damme soll nach dem Willen des Rates Fördermittel für die Umgestaltung des Platzes am Schiff in Dümmerlohausen beantragen.  Foto: Lammert

Schiff statt Fuß- und Radweg: Die Stadt Damme soll nach dem Willen des Rates Fördermittel für die Umgestaltung des Platzes am Schiff in Dümmerlohausen beantragen.  Foto: Lammert

Bedauert hat der CDU-Ratsherr Werner Sandscheper bei der vergangenen Sitzung des Dammer Stadtrates im Rathaus, dass es im Zuge des Programms "Dorfentwicklung Damme-Ost" nicht zur Sanierung des Rad- und Gehweges entlang der Dümmerstraße in Dümmerlohausen kommen wird.

Der Rat hat einstimmig beschlossen, die Maßnahme nicht erneut für eine Förderung beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) anzumelden. Die Sanierung nur des Weges sei ohne erhebliche Arbeiten an der Fahrbahn wegen der Versorgungsleitungen nicht möglich, sagte Werner Sandscheper. Die Stadt plant nun, für die gesamte Straßensanierung aus anderen Quellen Fördermittel einzuwerben.

Dümmerlohauser wollen Radverkehr auf Dümmerstraße verlagert sehen

Werner Sandscheper teilte mit, in Dümmerlohausen sei das Vorhaben der Stadtverwaltung auf Zustimmung gestoßen, den bisherigen Rad- und Gehweg als reinen Fußweg auszuweisen und den Radverkehr auf die Dümmerstraße zu verlagern.

Dazu will die Verwaltung die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge auf der Straße auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzen und wie etwa auf der Marienstraße Fahrrad-Piktogramme auf der Fahrbahn aufbringen. Die Verwaltung teilte in dem Zusammenhang mit, die Umsetzung solle demnächst erfolgen.

Verwaltung beantragt Fördergelder für Platz am Schiff

Zudem soll die Stadtverwaltung beim ArL aus dem Dorfentwicklungsprogramm Mittel für die Umgestaltung des Platzes am Schiff in Dümmerlohausen beantragen. Hier möchten die Bürger die Aufenthaltsqualität verbessern und zum Beispiel Bänke und E-Bike-Ladestationen aufstellen lassen.

Im Zuge des geplanten Baus der Westlichen Entlastungsstraße von der Lindenstraße bis zum Westring hat der Rat sich für die erneute öffentliche Auslegung der Unterlagen für den Bebauungsplan und die Änderung des Flächennutzungsplanes ausgesprochen.

Mit großer Mehrheit beauftragte der Rat auf einen Antrag der Fraktionsgemeinschaft Die Grünen/SPD hin die Stadtverwaltung, eine Richtlinie für die Förderung des Kaufs von sogenannten Balkonsolaranlagen zu erarbeiten. Der Förderbetrag soll 200 Euro bis maximal 50 Prozent der Kosten betragen.

Jürgen Kurzer hält Balkonsolaranlagen für sinnlos

Jan Runge (Grüne) und Ruth Bresser (CDU) begrüßten den Antrag. Die Anlagen ermöglichten es auch Mietern von Wohnungen, Strom zu erzeugen. Zudem schulten sie das Bewusstsein für Strom aus erneuerbaren Energien, hieß es. Jürgen Kurzer von der FDP lehnte den Antrag ab, weil die Anlagen keinen nennenswerten Ertrag bringen und deshalb nicht sinnvoll seien.

Hinsichtlich des von der FDP beantragten Integrierten Standortmarketings wollen die Liberalen das Konzept weiter konkretisieren, bevor Gespräche mit möglichen Beteiligten starten.

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