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SPD will stärkste Kraft in Vechta werden

Die Sozialdemokraten trafen sich zum „Drive In“-Parteitag auf dem Parkplatz der Gaststätte Sgundek. Die Wahllisten wurden mit großer Mehrheit verabschiedet.

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Zustimmung per Fähnchenschwenk: Ratsfrau Jana Bröke. Foto: Berg

Zustimmung per Fähnchenschwenk: Ratsfrau Jana Bröke. Foto: Berg

Der Wettergott war am Samstag ein Sozialdemokrat. In der Einladung zum „Drive In“-Parteitag wurde noch empfohlen, eine dicke Jacke und Decken mitzubringen, letztlich gab es viel Sonnenschein und 17 Grad.

Beim etwas anderen Parteitag fuhren die Mitglieder in ihren Autos auf den Parkplatz der Gaststätte Sgundek und blieben dort sitzen. Es kamen 31 wahlberechtigte Genossen, die sich auf 25 Autos verteilten.

Die Sitzungsleitung kommunizierte von einer kleinen Bühne, die auf einen Anhänger montiert war, per Mikrofonanlage mit den Teilnehmern. Getränke und Toiletten stellte die Gaststätte Sgundek zur Verfügung.

Abstimmung verlief coronakonform 

Coronakonform verlief dann auch die Abstimmung: Per Fähnchenschwenken wurde Zustimmung signalisiert. Die Kandidatenlisten sammelten Ordner mit roten Boxen an den Autofenstern ein.

Zuvor hatte Ortsvereinsvorsitzender Alexander Bartz seine mobilen Parteigenossen begrüßt: „Dies ist der Auftakt ins Wahljahr 2021. Wir wollen zeigen, dass wir eine Partei sind, die auf die Fragen, die Vechta bewegt, eine Antwort hat.“

Fraktionschef Sam Schaffhausen sagte: „Ich hätte mir einen besseren Start ins Jahr 2021 gewünscht.“ Er spielte damit auf den erst kürzlichen SPD-Austritt des Vechtaer Ratsherrn Jürgen Büssing an. „Sein Austritt ist schade.“

„Unser Ziel bei den Kommunalwahlen ist es, stärkste Kraft in Vechta zu werden. Das ist nicht utopisch, wie die letzte Bürgermeisterwahl gezeigt hat.“Fraktionschef Sam Schaffhausen

Weiter ging der Fraktionschef auf dieses Thema nicht ein, dafür auf die kommenden Wahlen: „Unser Ziel bei den Kommunalwahlen ist es, stärkste Kraft in Vechta zu werden. Das ist nicht utopisch, wie die letzte Bürgermeisterwahl gezeigt hat.“ Außerdem habe die CDU schon bei der letzten Wahl zum Stadtrat drei Sitze verloren.

Auch auf die vorrangigen Themen, die den Wahlkampf bestimmen werden, ging Schaffhausen ein: bezahlbaren Wohnraum – auch für Studenten – schaffen, den Kita-Ausbau und die bessere Ausstattung der Schulen. Schaffhausens Bilanz zu den Kandidaten für die Wahllisten für Stadtrat, Kreistag und Ortsrat Langförden: „Das ist ein guter Querschnitt und eine Mischung aus Erfahrung und Neueinsteigern.“ Drei altgediente Kräfte treten allerdings nicht mehr an: Ulrich Vatterodt und Anja Sommer (aus beruflichen Gründen) sowie Hartmut Koch (aus Altersgründen). Alle Kandidatenlisten wurden mit großer Mehrheit verabschiedet:

Kandidatenliste zur Stadtratswahl in Vechta: 1. Sam Schaffhausen, 2. Jana Bröker, 3. Sylvia Borchardt, 4. Alexander Bartz, 5. Sebastian Ramnitz, 6. Dr. Frank Lammerding, 7. Agnes Kriesten, 8. Lena Kramer, 9. Klemens Schmiegelt, 10. Simon Kalkhoff, 11. Jan Holthaus, 12. Harald Schulz, 13. Andreas Aehlen, 14. Andreas Bröring, 15. Marion Hermes, 16. Rainer Höne, 17. Dr. Jaques de Boer, 18. Volker Kamlage, 19. Anja Gottwald, 20. Wolfgang Heseding, 21. André Meyhoff und 22. Tobias Gottwald.

Kandidatenliste zur Kreistagswahl in Vechta: 1. Sam Schaffhausen, 2. Sebastian Ramnitz, 3. Jana Bröker, 4. Alexander Bartz, 5. Dr. Jaques de Boer, 6. Dr. Frank Lammerding, 7. Wolfgang Heseding, 8. Volker Kamlage, 9. Andreas Aehlen, 10. Simon Kalkhoff, 11. Marion Hermes, 12. Jan Holthaus, 13. Harald Schulz, 14. Agnes Kriesten, 15. Tobias Gottwald, 16. André Meyhoff, 17. Lena Kramer, 18. Klemens Schmiegelt, 19. Rainer Höne und 20. Sylvia Borchardt. 
Kandidatenliste zur Ortsratswahl in Langförden: 1. Rainer Höne und 2. Simon Kalkhoff.

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