Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

SPD will ökologischen Fußabdruck verbessern

Cloppenburger Sozialdemokraten stellen Antrag für Aktionen in der Fastenzeit 2021. Pia Stade hat den Entwurf entwickelt.

Artikel teilen:
Symbolfoto: Hermes

Symbolfoto: Hermes

Eine „CO2-Fasten-Challenge“ zur kommenden Fastenzeit schlägt die SPD in einem Antrag an den Cloppenburger Stadtrat vor. Ziel ist die Verbesserung des ökologischen Fußabdruckes.

„Viele kleine Schritte tragen auf kommunaler Ebene dazu bei, den Klimaschutz aktiv vor Ort zu betreiben. 40 Tage freiwillig auf Süßigkeiten, Alkohol, Plastik und Fernsehen zu verzichten, können kleine, aber nützliche Beiträge sein“, so die Sozialdemokraten in einer offiziellen Pressemitteilung.

In der Fastenzeit setzen sich die Menschen mit ihrem persönlichen Verhalten auseinander. „Eine ideale Zeit, um sich den eigenen CO2-Fußabdruck ein wenig näher anzuschauen und den selbst verursachten Treibhausgasausstoß zu hinterfragen“, erklärt Pia Stade, die als kooptiertes Mitglied der SPD-Fraktion den Antrag federführend entworfen hat. Als eher „stille Beobachterin“ des kommunalpolitischen Geschehens habe sie sich über die zuletzt in Auftrag gegebene Überarbeitung des Klimaschutzkonzeptes gefreut. „Leider wurde Klimaschutz in Cloppenburg in der Vergangenheit etwas vernachlässigt, statt aktiv gemeinsam mit Bürgern daran zu arbeiten. Das soll sich nun ändern“, so Stade.

Möglichst viele Akteure sollen mitmachen

Einen kleinen Schritt stelle in diesem Zusammenhang die Teilhabe möglichst vieler Akteure dar. Deshalb soll die Verwaltung ein Partizipationsprojekt zum Klimaschutz in der Kreisstadt zu organisieren und durchzuführen. Gemeinschaftlich sollen dabei alle Interessierten in der Fastenzeit täglich Ideen ausprobieren, die zu einem klimafreundlichen Cloppenburg beitragen. Hierzu könne gehören, dass Bürger einen Tag auf das Smartphone oder Fleisch als Nahrungsmittel verzichten. Auch der bewusste Wochenendeinkauf mit dem Fahrrad oder das Ausprobieren von regionalem und saisonalem Gemüse sei eine mögliche Aktion.

Vorbild könne nach Angaben von Stade die Stadt Nürnberg sein, die für ihr Projekt „CO2-Fasten-Challenge“ von der „Nationalen Klimaschutz Initiative“ mit 25.000 Euro ausgezeichnet wurde.

Jetzt neu! Moin Friesoythe! Der wöchentliche Newsletter für die Eisenstadt mit aktuellen News und Informationen. So verpassen Sie nichts mehr. Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach. Jetzt hier anmelden.  

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

SPD will ökologischen Fußabdruck verbessern - OM online