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SPD will Alexander Bartz in den Bundestag schicken

Der 36-jährige Familienvater aus Oythe will mit sozialen Themen punkten. Vom Vechtaer SPD-Kreisvorstand hat er volle Rückendeckung.

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Will mit einer klaren Meinung etwas bewegen: Alexander Bartz. Foto: Samir

Will mit einer klaren Meinung etwas bewegen: Alexander Bartz. Foto: Samir

Der Vorstand der Vechtaer Kreis-SPD hat einstimmig den Vechtaer Alexander Bartz für die Kandidatur zur Bundestagswahl im Herbst 2021 nominiert. Das teilte der SPD-Kreisvorsitzende Sam Schaffhausen am Donnerstag gegenüber OM online mit. "Ich begrüße seine Bewerbung, er ist ein hervorragender Kandidat mit einem spannenden Profil", sagte Schaffhausen über Bartz.

Der 36-jährige Familienvater Bartz, ein gebürtiger Vechtaer,  ist Pressereferent der Malteser, zudem hat er eine eigene Kommunikationsagentur. Der studierte Betriebswirt sagte über seine Motivation: "Ich will etwas bewegen, die Region nach vorn bringen –mit einer klaren Meinung."  Er wolle "eine Alternative zur CDU bieten" und mit sozialen Themen in den Politikbereichen Arbeit und Familie punkten. Diese stünden auch infolge der Corona-Pandemie oben an. Ebenso seien die Landwirtschaft,  Klimaschutz und Digitalisierung für ihn wichtige Anliegen.

Erfolgreich als Wahlkampfleiter von Kristian Kater

Bartz ist ehrenamtlich als Stadtführer aktiv, erklärt Gästen als "Vechtas Nachtwächter" in historischer Kleidung mit Dreispitz und Hellebarde die Geschichte wichtiger Örtlichkeiten. Zudem war er der Leiter des Bürgermeisterwahlkampfes von Kristian Kater, der im Herbst 2019 als Sieger aus dem Rennen um den Chefsessel im Vechtaer Rathaus hervorging.

Ob Bartz tatsächlich für die Sozialdemokraten im Wahlkreis Cloppenburg-Vechta antreten kann, hängt nun davon ab, ob es  eine Gegenkandidatur gibt und wer bei der Aufstellungsveranstaltung, die auf den 13. Februar in Vechta terminiert ist, die Mehrheit der Delegiertenstimmen der SPD aus den beiden Südoldenburger Kreisen erhält.

Im SPD-Unterbezirk Cloppenburg habe sich noch niemand für eine Kandidatur zur Bundestagswahl gemeldet, sagte Jan Oskar Höffmann vom Vorstand der regionalen Sozialdemokraten. Die Frist hierfür sei bis Ende Januar anberaumt – mit Blick auf das Vorstandsvotum. Theoretisch sei es möglich, dass Bewerber sich bis zur Aufstellungsveranstaltung im Februar melden und dort zur Wahl stellen.

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