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SPD Visbek stellt Kandidaten auf

Inhaltlich möchte die SPD ihre Gemeinde weiter voranbringen und die Zukunft für Visbeks Bürger besser aufstellen. Der Vorsitzende Martin Rohe kandidiert um einen Platz im Gemeinderat.

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Vorstandsmitglieder bleiben im Amt: (von links) Hans-Ulrich Thoma, Georg Schilmöller, Ludger Jankowski, August Penzel und Martin Rohe. Foto: privat

Vorstandsmitglieder bleiben im Amt: (von links) Hans-Ulrich Thoma, Georg Schilmöller, Ludger Jankowski, August Penzel und Martin Rohe. Foto: privat

Die SPD Visbek hat sich auf ihrer Mitgliederversammlung im Landgasthof Arno Wigger in Visbek für die Kommunalwahl aufgestellt. Sie bestätigte hierbei einstimmig auch ihren Vorstand im Amt. Vorsitzender bleibt Martin Rohe, Kassierer ist weiter Franz-Josef Lamping, Schriftführerin Barbara Lamping und als Revisoren fungieren weiterhin Josef Thole und Clemens Middelbeck.

Zur Kommunalwahl hat die SPD in Visbek Martin Rohe wieder als erfahrenen Vertreter ins Rennen um den Visbeker Gemeinderat geschickt, der dort schon seit 2016 aktiv ist. Neu ist, dass Martin Rohe nun Visbek auch im Nordkreis für den Kreistag mit seiner bisherigen politischen Erfahrung vertreten möchte. Er ist auch bereits seit mehreren Jahren im Vorstand des SPD-Kreisverbandes Vechta vertreten.

Inhaltlich möchte die Visbeker SPD die Gemeinde weiter voranbringen und die Zukunft für die Bürger besser aufstellen, „Wir wollen Visbeks Defizite aufarbeiten“, so der Vorsitzende. So möchte der Ortsverein alle Vereine in Visbek stärker finanziell fördern und hierzu die Förderbeiträge aufstocken, um die Wertschätzung und Anerkennung sowie deren Gestaltungsspielraum zu erhöhen. „Uns sind alle Vereine in Visbek lieb und teuer, wir schätzen deren Leistung für das Gemeinwohl in Visbek“, betonte Rohe.

Rohe fordert sofortigen Radwegebau von Varnhorn nach Visbek

Dies gelte ebenfalls für Visbeks Wohnspielgemeinschaften, deren finanzielle Ausstattungen für ihre Spielplätze weiter aufgestockt werden sollten, da mit dem bisherigen Budget der Gemeindeförderrichtlinie kaum Spielgeräte beschaffbar seien. Rohe plädiert zudem für einen sofortigen Radwegebau von Varnhorn nach Visbek, um das Radfahren und auch den Schulweg nach Visbek für die Bevölkerung Varnhorns  sicherer zu machen.

„Wir möchten ebenfalls die Straßenausbaubeiträge für Anlieger in Visbek abschaffen, da diese stets einzelne Bürger überlasten und benachteiligen. Wir sehen dies als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe aller Visbeker, die von breiten Schultern getragen werden sollte“, so der Vorsitzende. Die SPD will laut Mitteilung die Bildung und die Familien im Ort stärken - etwa durch eine kostenfreie Schülerbeförderung bis zum Ende der Ausbildung.

Die Satzung zur gemeindeeigenen Familienförderung soll sozial gerecht erhöht und ausgebaut sowie die Fördersätze regelmäßig entsprechend der Inflation angepasst werden.
Beim Wohnungsbau brauche Visbek schnelleres Wachstum im Bereich bezahlbares Wohnen. Hierbei möchte die Partei die öffentliche Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises (Gewoba) stärker in Anspruch nehmen und fördern.

Im Bereich Klimaschutz könne in Visbek mehr ökologischer Wohnungsbau vorangebracht werden. Die heimische Wirtschaft brauche nach Meinung der Sozialdemokraten weiterhin die Unterstützung der Gemeinde durch einen Vorrang für heimische Unternehmen. Dafür müsse es den Ausbau einer funktionierenden digitalen Infrastruktur und ein Ausloten von Betriebsflächen für die Betriebe geben, damit diese vor Ort gehalten werden und sich entwickeln könnten. 

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