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SPD schickt 10 Kandidaten in Wahlkampf

Neuenkirchen-Vördens Sozialdemokraten haben ihre Liste für die Wahl des neuen Gemeinderates noch nicht danz festgezurrt. Noch können sich Bewerber melden, die am 12. September kandidieren wollen.

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Sie hoffen auf die Stimmen möglichst vieler Bürger: Für den Gemeinderat Neuenkirchen-Vördens kandidieren (von links) Hermann Schütte, Christoph Otte, Jürgen Bitter, Günter Plohr, Jürgen Eichler, Georg Helm, Andreas Frankenberg, Helga Globisch, Martin Lindemann; für den Bundestag tritt an Alexander Bartz.  Foto: Lammert

Sie hoffen auf die Stimmen möglichst vieler Bürger: Für den Gemeinderat Neuenkirchen-Vördens kandidieren (von links) Hermann Schütte, Christoph Otte, Jürgen Bitter, Günter Plohr, Jürgen Eichler, Georg Helm, Andreas Frankenberg, Helga Globisch, Martin Lindemann; für den Bundestag tritt an Alexander Bartz.  Foto: Lammert

Mindestens die 30 Prozent erreichen, dieses Ziel gab Hermann Schütte, der Vorsitzende der SPD/FDP-Fraktion in Neuenkirchen-Vördens Gemeinderat, für die nächste Kommunalwahl am 12. September aus.

Schaffen wollen die Sozialdemokraten ihr Ziel mit 9 Männern und einer Frau, die auf der Kandidatenliste steht.
Die haben die Mitglieder bei einer Versammlung am Freitagabend in der großen Sporthalle bei der Oberschule festgelegt. Allerdings, auch das bestimmten sie, bleibt die Liste vorläufig noch offen. Das heißt: Bis zum Abgabetermin beim Wahlleiter können sich noch interessierte Bürger melden.

Martin Lindemann führt Wahlliste an

Auf Platz eins setzen die Sozialdemokraten, an deren Zusammenkunft auch der SPD-Bundestagskandidat Alexander Bartz aus Vechta teilnahm, den 33 Jahre alten gelernten Bäcker Martin Lindemann, der yum Erzieher umgeschult hat. Insgesamt 5 Jahre war der Vördener nach eigenen Angaben Mitglied der Partei Die Linke gewesen, ehe er zur SPD wechselte, weil er auf kommunalpolitischer Ebene tätig sein möchte.

Platz 2 nimmt Günter Plohr aus Vörden ein. Der 60-Jährige gehört dem Gemeinderat bereits seit 5 Jahren an und ist Mitglied im Bau- und Umwelt- sowie im Finanzausschuss.

Auf Platz 3 kandidiert der 49 Jahre alte Neuenkirchener Torsten Adam, der sich erstmals um den Einzug in den Gemeinderat bewirbt. Den 4. Platz besetzt der SPD-Ortsvereinsvorsitzende und Ratsherr Andreas Frankenberg (57) aus Astrup. Im Rat ist er unter anderem Mitglied des Bau- und Umweltausschusses sowie des Verwaltungsausschusses.

Kandidat auf Platz 5 ist parteilos

Platz 5 nimmt der parteilose Christoph Otte aus Vörden ein. Er sei, sagte der selbstständige Heizungsbauer, längst nicht mit allem einverstanden, was auf der politischen Ebene geschehe und wolle sich deshalb engagieren.

Auf 5 Jahre Ratsmitgliedschaft blickt inzwischen Jürgen Eichler aus Campemoor, Listenplatz 6, zurück. Jürgen Bitter, Vörden, tritt zum zweiten Mal bei einer Kommunalwahl an. Der 58 Jahre alte Vördener ist gelernter Bäcker und Koch und arbeitet inzwischen als Maschinenführer.

Viel Erfahrung in der Ratsarbeit bringt Helga Globisch (63) mit. Die Vördenerin gehört dem Gremium seit 2011 an, ist aktuell unter anderem Mitglied im Schul- sowie im Sozialausschuss.

Auf Platz 9 steht Georg Helm, ebenfalls Vörden. Der 32 Jahre alte Bauingenieur, der bei der Deutschen Bahn tätig ist, wohnt in Vörden.
Wie immer auf dem letzten Platz der SPD-Liste findet sich der Name Hermann Schüttes. Der 67-jährige Vördener ist bereits seit 1981 Ratherr und seit 1991 Mitglied des Kreistages.

Schütte: Wasserstoff wird ein wichtiges Thema

Bei seinem Bericht über die Arbeit der Fraktion im Rat erklärte Hermann Schütte, die SPD habe viele Anträge auf den Weg gebracht. Er nannte dabei unter anderem Anträge zur Wohnbebauung und zum Klimaschutz.

Ferner verwies er auf den Antrag zum Bau einer Mobilitätsstation am Bahnhof in Neuenkirchen, um den Schienen- und den Öffentlichen Personennahverkehr besser zu vernetzen. In Zukunft werde sich die Gemeinde auch mit dem Thema Wasserstoff auseinandersetzen müssen.

Ausdrücklich stellte sich der Vördener hinter das interkommunale Industrie- und Gewerbegebiet Niedersachsenpark, auch wenn daraus viele Aufgaben für die gemeinde erwachsen. So müsse die Gemeinde zum Beispiel neue Kindertagesstätten in Vörden und in Neuenkirchen bauen.

"Die SPD macht eine Politik mit der sozialen Komponente."Alexander Bartz, SPD-BUndestagskandidat

Alexander Bartz, der auf Platz 25 der Landesliste der Niedersachsen-SPD für die Bundestagswahl steht, erklärte, die SPD müsse die Menschen davon überzeugen, dass sie eine Politik für alle Bürger mache. Das zeigten etwa die Einführung des Mindestlohns auf Bundesebene oder das Gute-Kita-Gesetz: "Die SPD macht eine Politik mit der sozialen Komponente."

Mit Blick auf die Klimapolitik warf er den Grünen vor, in ihrem Wahlprogramm nicht zu erklären, wie sie die Umsetzung ihre zum Teil guten Ideen finanzieren wollen. Das sehe im Programm der SPD anders aus.

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