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SPD/Linke wollen eine Minigolf-Anlage im Mehrgenerationenpark

Die Ratsgruppe reicht einen entsprechenden Antrag ein und verweist in diesem Zusammenhang auf die „Stadtkonzeption 2025“. Eine Prüfung der Verwaltung soll bis zum 1. Quartal 2023 erfolgen.

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Symbolfoto: dpa

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Eine Minigolfanlage im Mehrgenerationenpark fordert die Gruppe SPD/Linke. Nach eigenen Angaben orientiere man sich dabei an den Zielen der Stadtkonzeption 2025. „Die von allen Parteien im Stadtrat beschlossene Stadtkonzeption schlägt eine Minigolfanlage im Stadtpark vor. Das können wir uns zwar vorstellen, aber der Mehrgenerationenpark scheint hierfür besser geeignet zu sein“, betont Gruppenvorsitzender Jan Oskar Höffmann in einer Pressemitteilung.

Während der erste Bauabschnitt im Mehrgenerationenpark vorrangig für Jugendliche gestaltet sei, gebe es im 2. Abschnitt sowohl Angebote für Kinder als auch für Senioren. „Wir haben hier bislang eine gute Mischung für alle Generationen gefunden“, sagt SPD-Ratsherr Andreas Borchers.

Neues im Mehrgenerationenpark? Die Gruppe SPDLinke fordert eine Minigolf-Anlage. Foto: HermesNeues im Mehrgenerationenpark? Die Gruppe SPD/Linke fordert eine Minigolf-Anlage. Foto: Hermes

Vor diesem Hintergrund habe sich die SPD-Fraktion Gedanken gemacht, wie der Mehrgenerationengedanke noch stärker hervorgehoben werden könne. „Ich bin davon überzeugt, dass eine Minigolfanlage Alt und Jung begeistern kann. Kaum eine Sportart ist so verbindend zwischen den Generationen wie der Minigolfsport“, meint Höffmann. Hier könnten Großeltern, Eltern und Kinder gemeinsam spielen und Spaß haben. Dadurch würde sich der Mehrgenerationenpark noch mehr zu einem Magneten für Familien entwickeln.

Konkret beantragt die Gruppe, dass der Rat der Stadt sich unter Beachtung der Stadtkonzeption für die Einrichtung einer Minigolfanlage im Stadtgebiet ausspricht. Die Stadtverwaltung werde zudem beauftragt, geeignete Standorte im Mehrgenerationspark oder im Stadtpark vorzustellen. Diese Prüfung soll nach Vorstellung der SPD/Linke bis zum ersten Quartal 2023 abgeschlossen sein.

„Für die Errichtung der Anlage könnten auch örtliche Garten- und Landschaftsbetriebe mit einbezogen werden, wie es schon bei den Stadtgärten der Fall ist.“SPD-Fraktionsvorsitzender Jan Oskar Höffmann

„Für die Errichtung der Anlage könnten auch örtliche Garten- und Landschaftsbetriebe mit einbezogen werden, wie es schon bei den Stadtgärten der Fall ist“, so Höffmann. Im Aufbau und der Gestaltung könne man hier flexibel und kreativ sein. Ob eine Bewirtschaftung der Minigolfanlage sinnvoll sei, solle zu einem späteren Zeitpunkt beraten und entschieden werden.

Die Betreuung der Anlage wäre über den neuen offenen Jugendtreff und außerhalb der Öffnungszeiten am Wochenende gegebenenfalls über ehrenamtliche Helfer oder Honorarkräfte möglich. „Man könnte den Verleih von Schlägern auch im Rathaus oder lokalen Einzelhandel organisieren“, so Höffmann. Jedenfalls solle man den „Blick auf die Chancen einer solchen Idee“ richten, statt diese sofort „kleinzureden“.

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