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SPD-Landesvorstand nominiert Klingbeil für Vorsitz

Die niedersächsischen Genossen wünschen sich Lars Klingbeil als neuen SPD-Vorsitzenden neben Saskia Esken. Ministerpräsident Weil lobte Klingbeils bisherige Arbeit als Generalsekretär.

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Lars Klingbeil (SPD). Foto: Michael Kappeler / dpa

Lars Klingbeil (SPD). Foto: Michael Kappeler / dpa

Der niedersächsische SPD-Landesvorstand hat Lars Klingbeil für die Wahl zum Co-Bundesvorsitzenden seiner Partei nominiert. Die Nominierung des aktuellen SPD-Generalsekretärs aus Soltau sei einstimmig erfolgt, teilte der Landesverband am Freitag in Hannover mit. «Wir sind sicher, dass Lars Klingbeil ein sehr guter SPD-Vorsitzender wird und freuen uns, wenn ein Niedersachse an die Spitze der SPD rückt. Aus seinem eigenen Landesverband ist ihm die Unterstützung sicher», sagte Niedersachsens Ministerpräsident und SPD-Landesvorsitzender Stephan Weil in einer Mitteilung. Durch seine Arbeit als Generalsekretär habe Klingbeil in den vergangenen Jahren große Verdienste für die SPD erworben und insbesondere eine bemerkenswerte Integrationsfähigkeit bewiesen, sagte Weil.

Zuvor hatte bereits der SPD-Bundesvorstand Klingbeil für das Amt nominiert. Er soll nach dem angekündigten Rückzug des aktuellen Co-Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans künftig neben der bisherigen Co-Parteichefin Saskia Esken die Parteispitze bilden. Gewählt werden sollen beide sowie die restliche SPD-Führung auf einem Parteitag am zweiten Dezemberwochenende. Der 43-jährige Klingbeil ist im niedersächsischen Soltau (Heidekreis) geboren und vertritt diese Region seit 2009 im Bundestag.

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