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SPD-Kreisvorsitzender Sam Schaffhausen will in den Landtag

Der 32-Jährige aus Vechta ist einstimmig vom Vorstand des SPD-Kreisverbandes nominiert. Noch ist er der einzige Bewerber. Am 30. März hat die Delegiertenkonferenz die Wahl über die Kandidatur.

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Blick nach Hannover: Sam Schaffhausen (SPD). Foto: Chowanietz

Blick nach Hannover: Sam Schaffhausen (SPD). Foto: Chowanietz

Der Vorstand des SPD-Kreisverbandes Vechta hat Sam Schaffhausen am Mittwochabend einstimmig für die Kandidatur im Wahlkreis 68 (Vechta) zur Landtagswahl am 9. Oktober nominiert. Die Entscheidung, wer für die Sozialdemokraten vor Ort ins Rennen um einen Sitz im Landtag in Hannover geht, trifft die Kreisdelegierten-Konferenz der SPD am 30. März. Bis zu diesem Termin können sich weitere Bewerber melden. Das gab die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Inge Olberding per Mitteilung bekannt.

Der 32-Jährige Schaffhausen ist Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes Vechta und bislang der einzige Bewerber für die SPD-Kandidatur im Wahlkreis 68. Schaffhausen gehört seit 2016 dem Vechtaer Stadtrat und seit 2017 dem Kreistag an. Der studierte Germanist arbeitet als politischer Referent beim Europa-Abgeordneten Tiemo Wölken (SPD) in Osnabrück. Er lebt mit seiner Verlobten in Oythe.

Schaffhausen war bereits zur Landtagswahl 2017 Kandidat der SPD. „Wir sind überzeugt, dass wir mit Sam einen hervorragenden und engagierten Abgeordneten für unseren Landkreis in Hannover haben werden,“ sagte Olberding laut Mitteilung. In den kommenden Wochen werde Schaffhausen sich und seine politischen Ideen zunächst in den SPD-Ortsvereinen vorstellen. Zum Wahlkreis 68 zählen die Städte und Gemeinden im Landkreis Vechta - bis auf Damme und Neuenkirchen-Vörden.

Schaffhausen will sich für Wohnraum und Verkehrswende einsetzen

Schaffhausen will als Landtagsabgeordneter ein „engagierter Vertreter des Landkreises in Hannover und Ansprechpartner für die Probleme und Anregungen hier vor Ort“ sein. Es gelte, die „notwendigen Entwicklungen, wie die Bildungsperspektiven für unsere Kinder, die Transformation unserer tragenden Wirtschaftszweige, die Schaffung von benötigtem Wohnraum und eine nachhaltige Verkehrswende auch in Zusammenarbeit mit der neuen Bundesregierung“ voranzubringen, sagte er laut Mitteilung.

Schaffhausen ist überzeugt, dass „wir als SPD in den vergangenen Legislaturperioden mit unserem Ministerpräsidenten Stephan Weil einen großartigen Job gemacht haben, was die letzten Umfragewerte widerspiegeln“.

Gegenüber OM Online sagte Schaffhausen, er habe bereits im Landtagswahlkampf 2017 Erfahrungen gesammelt und danach weiter "große Lust" auf die politische Arbeit im Parlament in Hannover verspürt. Dieses Gefühl sei gewachsen, da auch in seiner kommunalpolitischen Tätigkeit immer wieder Entscheidungen aus Hannover von Bedeutung seien. Es sei ihm klar gewesen, dass er sich erneut um eine Kandidatur bewerben werde, um den Wahlkreis 68 im Landtag zu vertreten. 

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