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SPD-Kreisverband setzt auf Dialog

Die Genossen wählten Sam Schaffhausen in Bakum-Vestrup erneut zum Vorsitzenden – und sie freuen sich über den gelungenen Wahlkampf von SPD-Bundestagskandidat Alexander Bartz.

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Der neue SPD-Kreisvorstand: (von links) Martin Rohe, Tobias Gottwald, Andreas Pund, Alexander Bartz, Inge Olberding, Sam Schaffhausen, Kurt Reinemann, Ilse Honkomp, Günter Plohr, Susanne Witteriede und Dominik Linnenweber. Foto: Rosenbaum

Der neue SPD-Kreisvorstand: (von links) Martin Rohe, Tobias Gottwald, Andreas Pund, Alexander Bartz, Inge Olberding, Sam Schaffhausen, Kurt Reinemann, Ilse Honkomp, Günter Plohr, Susanne Witteriede und Dominik Linnenweber. Foto: Rosenbaum

Der SPD Kreisverband Vechta geht optimistisch in die kommende Kommunalwahl und Bundestagswahl. Der SPD-Bundestagskandidat Alexander Bartz sagte auf dem Kreisparteitag der SPD im Vestruper Gasthof Hönemann, am Anfang des Wahlkampfes seien die Wahlchancen der SPD auf Bundesebene noch düster gewesen. Doch in den letzten Wochen habe die SPD gewaltig aufgeholt. „Der Wind hat sich gedreht, wir sind kurz davor, die stärkste Kraft zu werden“.

Bei den Vorstandswahlen wurde Sam Schaffhausen mit großer Mehrheit wiedergewählt. Stellvertretende Kreisvorsitzende sind Inge Olberding und Kurt Reinemann, Kassenwart ist Martin Rohe, stellvertretender Kassenwart Tobias Gottwald. Zum Schriftführer wurde Andreas Pund gewählt, stellvertretende Schriftführerin ist Ilse Honkomp. Beisitzerinnen und Beisitzer sind Alexander Bartz, Dominik Linnenweber, Günter Plohr und Susanne Witteriede.

Die Nerven der CDU lägen blank, erklärte Bartz. Wenige Wochen vor der Bundestagswahl würde CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet von den eigenen Parteifreunden demontiert. Die CDU sei „moralisch abgewirtschaftet“ und betreibe „Klientelpolitik“. Es sei nun die Aufgabe der Sozialdemokraten, den Streit über Personalien anderen zu überlassen und sich den Themen zuzuwenden: Bezahlbarer Wohnraum, gerechte Klimapolitik, die auf sozial Schwache Rücksicht nimmt, und angemessene Entlohnung für „gute Arbeit“.

Hervorragender Wahlkampf in "schwarzer Ecke"

Für seine Kandidatur erhielt Bartz Lob vom Vorsitzenden des SPD Unterbezirks Cloppenburg, Detlef Kolde. Bartz habe in „unserer verdammt schwarzen Ecke“ hervorragenden Wahlkampf geleistet, besonders in den Sozialen Medien. Er hoffe, dass auch bald ein Südoldenburger Sozialdemokrat wieder im niedersächsischen Landtag vertreten sei.

Der zuständige SPD-Landtagsabgeordnete Deniz Kurku aus Delmenhorst ermutigte die Sozialdemokraten im Kreis Vechta, die Ziele der SPD der Bevölkerung nahezubringen. So sei die SPD am erfolgreichsten, im persönlichen Dialog mit den Bürgern. Der stellvertretende SPD-Kreisfraktionsvorsitzende Matthias Windhaus sagte, die SPD sei die „kreative Kraft“ im Kreistag und habe über 40 Anträge gestellt, die größtenteils von der Mehrheitsfraktion CDU zunächst abgelehnt und später in „anderem Gewand“ umgesetzt worden seien.

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