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SPD/FDP-Gruppe will mehr Wohnraum für Holdorf schaffen

Die Fraktion hat sich noch mehr vorgenommen: Das Rathaus soll attraktiver werden. Auch die Parkplatzsituation soll sich verbessern.

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Die Sommerpause ist vorbei. Die SPD/FDP-Gruppe in Holdorf hat konkrete Ziele, die sie vor der Kommunalwahl umsetzen will. Foto: Archiv

Die Sommerpause ist vorbei. Die SPD/FDP-Gruppe in Holdorf hat konkrete Ziele, die sie vor der Kommunalwahl umsetzen will. Foto: Archiv

Noch gut ein Jahr ist es bis zur Kommunalwahl in Niedersachsen. Grund für die SPD/FDP-Fraktionsgruppe in Holdorf, ihre aktuellen Ziele neu zu formulieren. Und zu schauen, was bislang von den einstigen Wahlversprechen erfüllt ist. Keinen Ortsteil zu vergessen ist dabei laut dem Fraktionsvorsitzenden Martin Fischer (SPD) neben basisnaher Politik das Kernziel. 

"In den letzten Jahren haben wir als Gruppe viele Dinge umsetzten können", sagt Martin Fischer. SPD und FDP hatten sich nach der letzten Kommunalwahl zusammengeschlossen zu einer Fraktionsgruppe, da sie dadurch unter anderem 2 Stimmen im Verwaltungsausschuss erhielt.

Besonders stolz sind Sozialdemokraten und Liberale darauf, dass nun jeder der größeren Ortsteile – Holdorf, Fladderlohausen und Langenberg – einen eigenen Kindergarten habe, erklärt die SPD-Ortsgruppenvorsitzende Inge Olberding. Es sei wichtig, dass die Eltern kurze Wege zum Kindergarten hätten. Auf Antrag ihrer Gruppe sei zudem ein neuer Bewegungsraum in einer Kita geschaffen worden. 

Daneben habe sich die Gruppe dafür stark gemacht, dass im Ortsteil Fladderlohausen ein Naturspielplatz geschaffen werde, berichtet der FDP-Ortsgruppenvorsitzende Peter Ostendorf. Zusätzlich habe die Fraktion dazu beigetragen, dass die Vereinsförderung erhöht wurde, und dass die Schulen saniert worden sind. Doch auf dem Erreichten will sich die Gruppe aus Sozialdemokraten und Liberalen nicht ausruhen, sondern stellt konkrete Ziele vor. Ein Überblick:

Mehr Wohnraum schaffen

In den Ortsteilen Fladderlohausen und Langenberg ist die Wohnsituation angespannt. Es gibt kaum noch Bauplätze. Das möchte die SPD/FDP-Gruppe ändern. Konkret soll mithilfe von Flächentausch Platz geschaffen werden. Die Gemeinde Holdorf sei im Besitz von Land. Diese könne man Landwirten zum Tausch anbieten, um so neue Bauplätze zu gewinnen. Allein in Langenberg könnten so bis zu 30 Angebote für Häuslebauer entstehen. Entsprechende Anträge für die politische Beratung sollen in den nächsten Wochen eingereicht werden, verspricht die Gruppe. Schlussendlich würde eine Stärkung der Ortsteile auch zu einer Bestandssicherung der dortigen Kindergärten führen, sagt Irene Olberding.

Änderung der Straßenausbausatzung

Wenn in Holdorf eine Straße saniert wird, müssen auch die Anlieger zahlen. Damit soll Schluss sein, fordert die Fraktionsgruppe. "Wir halten die aktuelle Straßenausbausatzung einfach für nicht mehr zeitgemäß", sagt Martin Fischer. Die Gemeinde müsse bei derartigen Projekten bis zu 60 Prozent der Kosten tragen, fordern Liberale und Sozialdemokraten. Die CDU ist für 10 Prozent. Zu wenig, findet die SPD/FDP-Gruppe. Eine finanziell gesunde Gemeinde müsse mehr leisten können.  "Zudem fallen die Kosten ja auch nicht jedes Jahr an",  sagt Peter Ostendorf. Die Details zu einer neuen Straßenausbausatzung wollen SPD und FDP nun in einer Klausurtagung ausarbeiten und zeitnah den Gremien vorlegen.

Neugestaltung Rathaus/ Rathausparkplatz

Wer schon einmal auf dem Holdorfer Rathausplatz geparkt hat, der  weiß: Die Parkplätze sind klein und oft belegt. Dieses Problem wollen die Sozialdemokraten und Liberalen in den nächsten Monaten nun lösen. "Wir wollen eine Neugestaltung des Parkplatzes voranbringen", sagt Fischer. Die Parkplatzgröße müsse den heutigen Standards angepasst werden. Auch am Rathaus müsse dringend etwas geschehen. "Ein Rathaus sollte auch von außen einladend sein", sagt Ostendorf. Entsprechende Anträge als Einstieg in die politische Debatte seien daher in Vorbereitung. Ein Vorschlag ist, dass zuerst der Parkplatz neu gestaltet werde und danach erst die von der Gemeinde angedachte Grünfläche.

Große Ziele, verbunden mit viel Arbeit, räumt die Gruppe ein. Aber man gehe optimistisch ans Werk, versichern Liberale und Sozialdemokraten. 


  • Info: Die Vorsitzenden beider Parteien der Ortsverbände sowie der Fraktionsvorsitzende sind per E-Mail zu erreichen. Und zwar so: inge-olberding@gmx.de, martin.fischer1@allianz.de und fdp.holdorf.ostendorf@freenet.de

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