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SPD/FDP-Fraktion möchte stellvertretenden Bürgermeister stellen

Das Personalkarussell unter den neuen Ratsmitgliedern dreht sich. Jetzt gibt es eine klare Ansage aus der 6-köpfigen SPD/FDP-Fraktion. Sie reklamiert ein hohes Amt in der Gemeinde für sich.

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Zukünftige Machtverteilung: Im Umfeld des Rathauses geht es in den Parteien darum, wer welchen Posten im neuen Rat bekommen soll.    Foto: Lammert

Zukünftige Machtverteilung: Im Umfeld des Rathauses geht es in den Parteien darum, wer welchen Posten im neuen Rat bekommen soll.    Foto: Lammert

Die SPD/FDP-Fraktion strebt an, im neuen Gemeinderat Neuenkirchen-Vördens, der ab dem 1. November im Amt ist, einen der 3 stellvertretenden Bürgermeister zu stellen. Das teilte der Fraktionsvorsitzende Hermann Schütte auf Nachfrage mit.

Bei einem Treffen der 5 Sozialdemokraten Hermann Schütte, Andreas Frankenberg, Helga Globisch, Günter Plohr und Marin Lindemann sowie des Freidemokraten Mirko Huesmann, die die Fraktion bilden, beschlossen die Politiker auch, dass diese bei der Vergabe der Ausschuss-Vorsitze gerne den im neuen Sozialausschuss haben möchte.

SPD/FDP-Fraktion möchte Sozialausschussvorsitz haben

Das erste Zugriffsrecht bei der Vergabe der Vorsitze hat die CDU, dann folgt die SPD/FDP-Fraktion und dann die IGNV. Wahrscheinlich werde es im neuen Rat 5 Ausschüsse geben, erklärte Hermann Schütte. Neu soll der für Umweltschutz sein. Das bestätigten auch Mitglieder der neuen CDU- und der neuen IGNV-Fraktion.

Beim Vorsitz im fünften Ausschuss, gleich welcher es ist, droht unterdessen das Losverfahren, weil nach der Sitzverteilung nach dem d'Hondtschen Höchstzählverfahren sowohl die CDU als auch die IGNV den Zugriff haben.

Statt Losverfahren wäre eine Absprache möglich

Unbenommen dessen könnten sich die beiden Fraktionen aber intern über den Vorsitz einigen, etwa so, dass die eine Fraktion in der ersten und die andere in der zweiten Hälfte der Wahlperiode den Ausschussvorsitzenden stellt.

Sicher zu sein scheint, dass es im neuen Rat keine Gruppe mehr aus 2 Fraktionen gibt. Nach der CDU und der IGNV lehnte das auch Hermann Schütte ab. Seine Fraktion werde eigenständig bleiben und die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen suchen.

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