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SPD-Chef Klingbeil ist für Nachbesserungen bei der Gaspreisbremse

Die Gaspreisbremse soll für private Haushalte ab März greifen. Es gibt immer mehr Kritik, dass das zu spät sei. Ins gleiche Horn bläst jetzt auch der SPD-Chef Lars Klingbeil.

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Lars Klingbeil, Vorsitzender der SPD. Foto: dpa

Lars Klingbeil, Vorsitzender der SPD. Foto: dpa

Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil sieht bei der geplanten Gaspreisbremse Nachbesserungsbedarf. Die von der Expertenkommission vorgeschlagene Abschlagszahlung im Dezember und Subventionierung ab März kommenden Jahres greift nach Ansicht von Klingbeil zu kurz: «Was machen wir eigentlich in der Phase Januar/Februar», fragte Klingbeil im Interview der Woche des Deutschlandfunks.

«Muss man da nicht auch etwas finden, um den Unternehmen und vor allen Dingen den Bürgerinnen und Bürgern noch mal stärker unter die Arme zu greifen», fügte der SPD-Chef fragend hinzu. Das werde den Bundestag «in kurzen, schnellen Beratungen im November» beschäftigen.

Die von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission hatte für private Gaskunden und kleine Firmen eine Einmalzahlung im Dezember auf der Basis der Abschlagszahlung im September vorgeschlagen. Die eigentliche Preisbremse soll für Industrieunternehmen im Januar sowie für private Haushalte und kleine Firmen möglichst ab März, spätestens ab April kommen. Die Ministerpräsidentenkonferenz hatte bereits am Freitag gefordert, die Gaspreisbremse schon zum 1. Januar einzuführen.

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