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Spatenstich für neue Löninger Feuerwehr im August geplant

Da das neben Feuerwehr geplante Regenrückhaltebecken an einer deutlich besser geeigneten Stelle gebaut wird und hier Parkplätze entstehen, müssen die Planungen noch einmal angepasst werden.

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Zwischen Elberger (li,) und Linderner Straße wird nördlich der neuen Straße ab August die Feuerwehr mit DRK-Gebäude gebaut. © Stadt 

Zwischen Elberger (li,) und Linderner Straße wird nördlich der neuen Straße ab August die Feuerwehr mit DRK-Gebäude gebaut. © Stadt 

Den  Spatenstich für den neuen Gebäudekomplex  von  Feuerwehr und DRK Löningen haben die Verantwortlichen auf den August terminiert.  Die Ausschreibungen für die wichtigsten  Gewerke seien bereits erfolgt, erläuterte Bürgermeister Marcus Willen den Stand des Fünf-Millionen-Euro-Projektes auf der jüngsten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses des Löninger Stadtrates.

Um die sich seit dem Verabschieden des dafür notwendigen Bebauungsplans (B-Plan) "Sondergebiet infrastrukturelle Einrichtungen zwischen Linderner und Elberger Straße" vor 2 Jahren ergebenden Verbesserungsmöglichkeiten nutzen zu können, muss der  B-Plan noch einmal geändert werden. Da die Grundzüge aber nicht verändert werden, reiche dafür ein sogenanntes "beschleunigtes Verfahren". Die von der Stadtverwaltung in der Sitzung vorgestellten und vorgeschlagenen Änderungen und den Verfahrensbeginn empfahl der  Ausschuss einstimmig dem Rat.
Wichtigste Verbesserung ist ein neuer Standort für das zwischen der Ölförderanlage an der Elberger Straße und der neuen Feuerwehr ursprünglich geplante Regenrückhaltebecken.

Regenrückhaltebecken wird weiter südlich gebaut

Nach erfolgreichen Gesprächen mit einem  Unternehmen ist es jetzt in Richtung Stadt und weiter westlich  auf der anderen Seite der Elberger Straße geplant, erläuterte Fachbereichsleiterin Hannah Lohe. Das habe einen Vorteil, da der neue Standort wegen der in diese Richtung abfallenden Geländes besser geeignet sei.  Gleichzeitig wird mit der Anfang 2022 beginnenden Sanierung der Elberger Straße und den dann eingebaute stark vergrößerte Regenwasserrohren  das Ableiten des Oberflächenwassers verbessert.

Mit dem nicht mehr gebauten Becken  könne der Feuerwehr-Standort noch einmal um etliche Meter verlegt werden, da die Parkplätze für die Autos der Aktiven jetzt zwischen Förderanlage und Gebäude gebaut werden können. Zudem könne  die Anbindung der Planstraße an den geplanten Kreisverkehr  auf die Kreuzung von Ring- und Linderner Straße weiter verbessert werden, so Hannah Lohe.

Weiter südlich Neubau der Kolbe-Schule vorgesehen

Südlich der Planstraße auf Höhe der Realschule  ist nach Angaben des Bürgermeisters vom Kreis als Schulträger der Neubau der Maximilian-Kolbe-Förderschule vorgesehen. Nach zunächst erfolglosen Verhandlungen des Kreises sei es durch ein von der Stadt eingebrachtes Grundstück gelungen, zu einer grundsätzlichen Einigung zu gelangen,  so Willen.

Nach einer Absprache  sei geplant, der Stadt den alten Schulstandort am Hohen Ufer anzubieten.  Das alles sei im "absoluten kommunalen Interesse". Er zeigte sich überzeugt, dass angesichts der vertrauensvollen Zusammenarbeit  eine Einigung über die Modalitäten erzielt werde, wenn aufgelistet werde, wer was aufgewendet habe.

Einstimmig empfahl der Ausschuss dem Rat, die Stadtverwaltung mit dem Erstellen eines Nutzungskonzepts für den Bereich „Münzebrocks Mersch“ als Naherholungsgebiet "Merschsee" zu beauftragen.  Dies hatte die Gruppe UfL beantragt. Damit solle  ermittelt werden, was man aus dem derzeit noch als Sandabbaugebiet genutzten Bereich machen könne, erläuterte Günter Wendt den Antrag. Die Gruppe schlägt konkret einen Landschaftssee mit Biotop und Rundweg vor, der  vom Stadtbereich auf der anderen Seite der Hase zu Fuß zu erreichen ist.

Konzept für Naherholungsgebiet "Merschsee" geplant

Bürgermeister Willen hatte bereits vor einigen Monaten eine Machbarkeitsstudie für einen größer gefassten Bereich als Bewerbungsgrundlage um die  Landesgartenschau 2026 angeregt. Sein  Vorschlag, den UfL-Antrag aufzunehmen und auszubauen, stieß auf breite Zustimmung.Die Studie sei aber nicht so rasch zu bekommen, wie erhofft, da alle infrage kommenden Planungsbüros aktuell auch mit Blick auf den Bewerbungsschluss 15. September ausgebucht gewesen seien. Ausweichend reagierte er auf den Vorschlag von Tom Dobrowolski, am See auch eine Badestelle zu planen. Das sei theoretisch möglich, das würde die Studie klären  und sei dann auf der Basis des bewilligten Konzepts eine Entscheidung des Rates.

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