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Silvia Breher will Inzidenz von Einschränkungen trennen

Maßnahmen, die das Infektionsgeschehen bremsen, sollen künftig mehr von der Krankenhausauslastung mit Covid-Patienten abhängig sein. Dies machte die CDU-Politikerin im Freizeitpark Vechta deutlich.

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Die CDU will am Samstag 500 Eintrittskarten für den Freizeitpark an Interessierte in Vechta und Landförden verschenken. Von links: Vechtas CDU-Vorsitzender Philip Wilming, die CDU-Bundestagsabgeordnete Silvia Breher und der Vorsitzender des Vechtaer Schaustellervereins Jürgen Meyer. Foto: M. Niehues

Die CDU will am Samstag 500 Eintrittskarten für den Freizeitpark an Interessierte in Vechta und Landförden verschenken. Von links: Vechtas CDU-Vorsitzender Philip Wilming, die CDU-Bundestagsabgeordnete Silvia Breher und der Vorsitzender des Vechtaer Schaustellervereins Jürgen Meyer. Foto: M. Niehues

Die Frage, wie Veranstalter und Behörden bei ansteigenden Inzidenzwerten künftig verfahren sollten, beschäftigte am Dienstag die Bundestagsabgeordnete Silvia Breher (CDU) bei einem Besuch des im Aufbau befindlichen Freizeitparks des Schaustellervereins in Vechta. Der Vorsitzende der Vereinigung, Jürgen Meyer aus Goldenstedt, führte Breher und den Vechtaer CDU-Vorsitzenden Philip Wilming über das Stop-pelmarktsgelände und trug die Sorge der Veranstalter vor, dass Einschränkungen wegen zunehmender Infektionen den Erfolg des Freizeitparks möglicherweise gefährden könnten.

CDU Vechta verschenkt am Samstag 500 Eintrittskarten

Die Bundestagsabgeordnete machte deutlich, dass nach ihrer Überzeugung nicht allein der Inzidenzwert Maßstab für künftige Einschränkungen des öffentlichen Lebens sein dürfe. Vielmehr müsse auch die sogenannte Hospitalisierung miteinbezogen werden. Wenn, wie im Falle des Oldenburger Münsterlandes, eine hohe Impfbereitschaft dazu führe, dass bei Covid-19-Erkrankten nur mit milden Verläufen ohne Krankenhausaufenthalt zu rechnen sei, seien freiheitliche Einschränkungen nicht zu rechtfertigen. Jetzt sei der Zeitpunkt gekommen, die Entwicklung genau im Auge zu behalten. Wenn es aber zu keiner Hospitalisierung komme, „dann muss man lernen, mit dem Virus zu leben“, betonte sie.

Silvia Breher versprach dem Verein der reisenden Schausteller Vechta diese Überlegungen jetzt auf Ebene der CDU in Niedersachsen einzubringen, damit das Thema in der kommenden Woche bei der Ministerpräsidentenkonferenz der Länder mit dem Bund Berücksichtigung finde. Sie zeigte darüber hinaus Verständnis für die Situation der Schausteller, die durch den Corona-bedingten „Totalstillstand existenziell betroffen“ gewesen seien. Breher hatte sich im vergangenen Jahr für die Branche eingesetzt und lobte im Freizeitpark das kreative Engagement der Schausteller.

Philip Wilming erwarb zudem vom Schaustellerverein für die Vechtaer CDU 500 Eintrittskarten für den Freizeitpark, der am Donnerstag eröffnet wird. Die Karten sollen am Samstagvormittag von der CDU an interessierte Besucher im Vechtaer Stadtzentrum und vor dem Combi-Markt in Langförden verteilt werden.

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