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Silvia Breher als Stellvertreterin von CDU-Chef Friedrich Merz gewählt

Die Bundestagsabgeordnete aus Lindern bleibt Parteivize. Sie wurde mit 81,95 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. (Update)

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Im Amt bestätigt: Silvia Breher (CDU) aus Lindern während ihrer Bewerbungsrede.  Foto: Tzimurtas

Im Amt bestätigt: Silvia Breher (CDU) aus Lindern während ihrer Bewerbungsrede. Foto: Tzimurtas

Gutes Ergebnis zur Wiederwahl: Die heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Silvia Breher aus Lindern ist am Samstag auf dem Online-Parteitag der CDU in ihrem Amt als stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende bestätigt worden. Sie erhielt 781 von 953 Stimmen, was 81,95 Prozent entspricht.

Im Januar 2021 erhielt sie 777 von 965 abgegebenen Delegiertenstimmen (80,52 Prozent). Im November 2019 war sie erstmals mit 82 Prozent in das Amt gewählt worden – damals als Stellvertreterin von Annegret Kramp-Karrenbauer. Nun ist Breher Stellvertreterin des neu gewählten Vorsitzenden Friedrich Merz.

In ihrer Bewerbungsrede vor den etwa 1000 Delegierten hatte sie gesagt, sie freue sich über die Nominierung durch die Niedersachsen-CDU. Und weiter: „Ich bringe zwei Schwerpunkte mit, die mir persönlich ganz wichtig sind, die aber auch und vor allen Dingen zu uns als CDU gehören“. Sie nannte die Familien- und die Agrarpolitik.

Breher: Familien brauchen keinen gesellschaftspolitischen Umbau

Breher betonte: "Ich bin nicht nur familienpolitische Sprecherin unserer Bundestagsfraktion, ich bin vor allen Dingen auch Mama von drei Kindern." Sie kenne "den Spagat zwischen Familie und Beruf und Politik.“ Eine Familie zu haben, Kinder zu haben, sei "das größte Geschenk". Es sei aber auch "eine riesige Herausforderung".

Breher attackierte auch die neue Ampel-Regierung. Die Millionen Familien in Deutschland bräuchten "keine Klientelpolitik" und "keinen gesellschaftspolitischen Umbau", sagte sie.  "Die Familien in Deutschland brauchen einfach nur Antworten auf die Fragen des Alltags, auf die Herausforderungen ihres Alltags", führte sie aus. Darum wolle sie sich und die CDU als Familienpartei kümmern.

Breher erhält drittbestes Ergebnis bei Wahl der fünf Vize-Vorsitzenden

Die Themen des ländlichen Raums, die Landwirtschaft, "liegen mir ganz besonders am Herzen", sagte sie. Dafür werde sie "immer mit Herzblut kämpfen". Vor allem aber würden diese Themen "zu uns als CDU" gehören. Sie werde alles daransetzen, "dass sich auch die Bäuerinnen und Bauern mit uns identifizieren, wieder in uns eine Zukunft sehen können".

Breher, die auch Vorsitzende des Oldenburger CDU-Landesverbanes ist, unterstrich: "Für mich ist Politik Teamwork".  Die Delegierten bat sie: "Lassen Sie uns gemeinsam alles geben." Die CDU sei eine Partei der Mitte, habe klare Positionen.

Breher ist die einzige, die nicht neu in der fünfköpfigen Stellvertreterriege ist. Sie erhielt das drittbeste Ergebnis bei der Wahl für das Gremium. Ebenfalls gewählt wurden: Karin Prien (Bildungsministerin in Schleswig Holstein) mit 70,83 Prozent. Andreas Jung (Bundestagsabgeordneter aus Baden-Württemberg) mit 80,59 Prozent. Michael Kretschmer (Ministerpräsident von Sachsen) mit 92,65 Prozent.  Carsten Linnemann (Bundestagsabgeordneter aus NRW, zuvor Bundeschef der Mittelstandsvereinigung MIT) mit 82,06 Prozent.

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