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Sie bleibt ein Wunder

Thema: 30 Jahre deutsche Wiedervereinigung - Vieles hat sich in den ehemals fünf neuen Bundesländern sehr gut entwickelt.

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30 Jahre deutsche Wiedervereinigung: Noch immer mutet es wie ein Wunder an, dass es 1989 und 1990 gelungen ist, friedlich eine Diktatur auf deutschem Boden zu stürzen. Ohne Blutvergießen, ohne Tote. Es waren viele, die ihren Anteil daran hatten. Den größten hatten natürlich die vielen Bürger der DDR, die des Arbeiter- und Bauernparadieses überdrüssig waren.

Vieles hat sich in den ehemals fünf neuen Bundesländern sehr gut entwickelt. Dresden, Leipzig, Potsdam oder Rostock sind blühende Städte, westdeutsche Touristiker schauen mit neidischem Blick auf die Mecklenburgische Seenplatte, eines der schönsten Urlaubsgebiete in Deutschland. Ermöglicht wurde das alles mit vielen Milliarden Euro, die der deutsche Steuerzahler erwirtschaftet hat.

In Anbetracht all dieser Fakten ist es sehr verständlich, dass viele Bundesbürger den Chor-Gesang derer nicht mehr ertragen können, die die angeblich auch 2020 immer noch großen Benachteiligungen Thüringer, Mecklenburg-Vorpommerner, Sachsen, Sachsen-Anhaltiner und Brandenburger aus voller Kehle besingen.

Am lautesten singt das Klagelied die DDR-Staats- und Sozialismus-Experimentierpartei SED, die im Moment „Die Linke“ heißt. Ihre Vertreter setzen darauf, dass die Bürger vergessen haben oder es nicht wissen, wer für die unsagbaren Zustände in der DDR verantwortlich war: allein sie, die SED. Leider, und das war der größte Fehler im Zuge der Wiedervereinigung, ist die SED nicht verboten und ihr Vermögen eingezogen worden. Mit dem hätte sich viel Gutes für Ex-DDRler tun lassen können.

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