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Sibbel seit 100 Tagen Bürgermeister: "Ich bin mittlerweile angekommen"

Löningens neuer Verwaltungschef Burkhard Sibbel ist zufrieden mit den ersten 100 Tagen im Amt, in das er im September mit knapper Mehrheit gewählt worden ist.

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Zufrieden mit den ersten 100 Tagen: Bürgermeister Burkhard Sibbel vor dem alten Bahnhof, an dem auf der rechten Seite nach den aktuell diskutierten Überlegungen ein modern gestalteter Neubau entstehen soll.   Foto: Willi Siemer

Zufrieden mit den ersten 100 Tagen: Bürgermeister Burkhard Sibbel vor dem alten Bahnhof, an dem auf der rechten Seite nach den aktuell diskutierten Überlegungen ein modern gestalteter Neubau entstehen soll.   Foto: Willi Siemer

Sehr zufrieden mit den ersten 100 Tagen in seinem neuen Amt ist Löningens Bürgermeister Burkhard Sibbel. Der 50-jährige Berufsschullehrer aus dem Löninger Ortsteil Augustenfeld hatte im September die Bürgermeisterwahl knapp gegen Amtsinhaber Marcus Willen gewonnen. „Ich bin mittlerweile angekommen, sowohl an meinem neuen Arbeitsplatz als auch in den vielen Themen, die angepackt werden müssen“, erzählt er im Gespräch mit OM-Online.

"Es macht Spaß, hier im Rathaus zu arbeiten"

„Es macht Spaß, hier zu arbeiten, viele Dinge sind zurzeit in Löningen im Fluss.“ Ausdrücklich dankte er allen Kolleginnen und Kollegen in der Stadtverwaltung für die gute und offene Aufnahme. Als spannend erlebe er ebenfalls, dass er mit seiner Arbeit vor Ort viel bewegen und damit gemeinsam mit Verwaltung und Rat zeigen könne, dass alle gemeinsam im Sinne der und für die Löninger Bürger arbeiteten.

Auch mit dem Klima im Rat zeigte er sich zufrieden, allen sei daran gelegen, über die Sache zu diskutieren und Lösungen zu finden. Dafür sei auch eine gute Kommunikation mit allen Fraktionen im Rat wichtig. Gemeinsam habe man sich auf regelmäßige Treffen an jedem zweiten Dienstag im Monat geeinigt. Als Beispiel für die an der Sache orientierte Politik verwies er auf den möglichen Lösungsansatz in der Rathausfrage, der auf der Basis des von Jens Flerlage erarbeiteten Vorschlags aus Sanierung und einem kleineren Neubau weiter diskutiert werde. Es könne nicht um Befindlichkeiten gehen.

Vielfältige Aufgaben als große Herausforderung

„Wir alle werden daran gemessen, was wir in den kommenden 5 Jahren auf den Weg bringen, da möchte ich integrierend und moderierend wirken“, erläutert Sibbel sein Amtsverständnis. Es gebe viele spannende Themen und Aufgaben, die es gemeinsam zu lösen gelte. Das seien zum Teil große Dimensionen, die eine Herausforderung darstellten, aber auch mit zusätzlicher Verantwortung verbunden seien. Dazu zählt Sibbel unter anderem das Rathaus. Hier sei ein modernes, für das Personal notwendiges Umfeld wichtig, bei dem es gelte, die Kosten im Blick zu behalten und gleichzeitig das jetzige Rathaus als ortsbildprägendes Gebäude zu erhalten.

Als weiteres wichtiges Arbeitsfeld der kommenden Jahre sieht er das Hallenbad. Hier könne es nicht um ein Spaßbad gehen, sondern darum, was für die Stadt notwendig sei, um Schulsport und Freizeitschwimmen unter einen Hut zu bekommen. Zu weiteren Handlungsfeldern zählt der Bürgermeister die Überlegungen für den VfL-Sportpark an der Ringstraße, die Campusplanungen am Copernicus Gymnasium und alle damit zusammenhängenden Aufgaben sowie die weitere Digitalisierung der städtischen Schulen. So schnell wie möglich abgeschlossen werden soll das Stadtentwicklungskonzept und schnell ausgewiesen das neue Gewerbegebiet an der Bundesstraße 213.

  • Sibbel bietet ab sofort auch eine monatliche Bürgersprechstunde an, die ab März an jedem dritten Dienstag im Monat von 17 bis 19 Uhr im Rathaus stattfindet.

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