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Schröder erklärt Verzicht auf Ehrenbürgerschaft Hannovers

Es werde juristisch geprüft, ob die Verzichtserklärung ausreicht. Derzeit ist neben Schröder nur noch der langjährige ehemalige Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg Ehrenbürger der Stadt.

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Gerhard Schröder (rechts), ehemaliger Bundeskanzler, mit Wladimir Putin (l), Präsident von Russland. Foto: dpa/Druzhinin

Gerhard Schröder (rechts), ehemaliger Bundeskanzler, mit Wladimir Putin (l), Präsident von Russland. Foto: dpa/Druzhinin

Altkanzler Gerhard Schröder hat seinen Verzicht auf die Ehrenbürgerwürde der Stadt Hannover erklärt. Das geht aus einem Brief hervor, den der SPD-Politiker am Dienstag im Online-Netzwerk LinkedIn veröffentlichte. Das Schreiben ist an Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) gerichtet. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Der Verwaltungsausschuss der niedersächsischen Landeshauptstadt hatte Anfang März ein Verfahren zur Aufhebung der Ehrenbürgerschaft Schröders eingeleitet. Der Altkanzler bekam daraufhin Gelegenheit zur Stellungnahme.

Ein Stadtsprecher konnte am Dienstag zunächst den Eingang des Briefes nicht bestätigen. Es werde juristisch geprüft, ob die Verzichtserklärung ausreicht oder ob noch ein formaler Verwaltungsakt zum Entzug der Ehrenbürgerwürde notwendig sei. Ein Beschluss über den Entzug der Ehrenbürgerschaft sollte am 31. März gefasst werden.

Der Altkanzler gilt als langjähriger Freund des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Er ist zudem Aufsichtsratschef beim staatlichen russischen Energiekonzern Rosneft. Infolge des Krieges in der Ukraine geriet Schröder deutlich in die Kritik. Derzeit ist laut der Stadt Hannover neben Schröder nur noch der langjährige ehemalige Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg Ehrenbürger der Stadt.

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