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Schon lange überfällig

Thema: Hennig-Wellsow hört als Linke-Chefin auf – Das Führungsduo der Partei hat die Linke in die Bedeutungslosigkeit manövriert. Der Rücktritt von Hennig-Wellsow ist ein Eingeständnis.

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Der Rücktritt Susanne Hennig-Wellsows als Co-Vorsitzende der Links-Partei war lange überfällig. Und der ihrer Mit-Kapitänin Janine Wissler müsste eigentlich auf dem Fuße folgen. Beide haben das Schiff „Die Linke“ auf den Kurs in die Bedeutungslosigkeit gesteuert.

Spätestens nach der Klatsche bei der vergangenen Bundestagswahl hätte das dunkelrote Duo die Kapitänsmützen nehmen müssen. Nicht einmal mehr 5 Prozent bei der Wahl und im Bundestag nur wegen drei gewonnener Direktmandate – jeder andere Parteivorsitzende und natürlich auch jede andere Parteivorsitzende hätte die Kommandobrücke umgehend verlassen müssen. Nicht so bei den Linken, die ganz offensichtlich niemanden mehr in ihren Reihen haben, der das Steuer auf dem sinkenden Schiff übernehmen möchte. Das spült dann solche Leichtmatrosinnen wie Wissler und Hennig-Wellsow hinter das Steuerrad.

Eine erfreuliche Entwicklung

Dass Hennig-Wellsow nun für ihre Demission mit ihrem 8 Jahre alten Sohn auch einen privaten Grund anführt, verfängt nicht einmal ansatzweise. Denn als sie ihr Amt in vollem Bewusstsein der zusätzlichen Arbeit übernahm, war der Sohn nur gut ein Jahr jünger und brauchte seine Mutter genauso wie heute.

Der Rücktritt ist eben nichts anderes als ein Eingeständnis des vollständigen politischen Scheiterns. Vollmundige Ankündigungen konnten die Linken politisch ebenso wenig durchsetzen wie sie personelle Querelen unter der Decke halten konnten. Nach knapp 14 Monaten Doppelspitze Hennig-Wellsow/Wissler braucht kaum noch jemand die Linken. Eine erfreuliche Entwicklung.

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