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Rund 35.000 Ukraine-Flüchtlinge in Niedersachsen angekommen

Die tatsächliche Zahl der aus der Ukraine geflüchteten Menschen dürfte deutlich höher liegen. Wie viele der Menschen auch tatsächlich in Niedersachsen bleiben, kann das Ministerium nicht beziffern.

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Geflüchtete sitzen in einer Flüchtlingsunterkunft im Landkreis Peine. Foto: dpa/Frankenberg

Geflüchtete sitzen in einer Flüchtlingsunterkunft im Landkreis Peine. Foto: dpa/Frankenberg

In Niedersachsen sind bis Ende März rund 35.000 Ukraine-Flüchtlinge registriert worden. Das teilte eine Sprecherin des Innenministeriums in Hannover am Freitag unter Berufung auf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) mit. Die Zahlen beziehen sich auf Menschen, die am Drehkreuz am Messebahnhof Laatzen bei Hannover angekommen sind, in den Standorten der Landesaufnahmebehörde oder in Kommunen.

An dem Drehkreuz bleiben viele Menschen nur wenige Stunden oder eine Nacht, bis es für sie in eine andere Stadt oder ein anderes Bundesland weitergeht. Über dieses Drehkreuz sollen vor allem ostdeutsche Bundesländer entlastet werden. Wie viele der Menschen auch tatsächlich in Niedersachsen bleiben, kann das Ministerium nicht beziffern. Bislang kamen mehr als 20.000 Menschen dort an.

Die tatsächliche Zahl der aus der Ukraine geflüchteten Menschen dürfte deutlich höher liegen. Ukrainer dürfen sich in Deutschland drei Monate lang visafrei aufhalten, müssen für diesen Zeitraum also nicht gemeldet sein.

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