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Rund 100 neue Bauplätze in Garrel geplant

Der Garreler Planungsausschuss hat grünes Licht für die Ausweisung neuer Baugebiete im Kernort Garrel und in Petersfeld erteilt. Auch Tourismus und Gewerbe sollen mehr Platz bekommen.

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Begehrt: Die Nachfrage nach Bauplätzen in Garrel ist hoch. Symbolfoto: Vorwerk

Begehrt: Die Nachfrage nach Bauplätzen in Garrel ist hoch. Symbolfoto: Vorwerk

Garrel soll weiter wachsen. Dafür hat der Planungs-, Wirtschafts-, Verkehrs- und Umweltausschuss in seiner Sitzung am Montag die Weichen gestellt. Etwa 70 neue Bauplätze sollen auf einer circa 9,6 Hektar großen Fläche östlich der Straße „Hinterm Forde“ und nördlich der Straße „Zum Auetal“ entstehen. Der Ausschuss hat empfohlen, einen Bebauungsplan für das Areal aufzustellen. Dafür wäre eine Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich, der aktuell eine landwirtschaftliche Nutzung vorsieht. Innerhalb des Geltungsbereiches befinden sich 2 ehemalige landwirtschaftliche Hofstellen, die mit überplant werden sollen.

Der Bedarf an Bauplätzen in der Gemeinde sei „weiterhin sehr groß“, betonte Bürgermeister Thomas Höffmann. Im Fall dieses geplanten Baugebiets sei es gelungen, 3 Bereiche zusammenzufügen.

Doch nicht nur im Kernort, sondern auch in Petersfeld sollen sich Interessierte ihren Traum vom Eigenheim erfüllen können. Der Planungsausschuss hat grünes Licht für die Aufstellung eines Bebauungsplans nördlich und südlich der Straße „Zum Strand“ erteilt. Auch hierfür müsste ein bestehender Bebauungsplan geändert werden. Auf der etwa 2,7 Hektar großen Flächen sollen später um die 30 Baugrundstücke ausgewiesen werden können. Ausschussmitglied Matthias Looschen (CDU) begrüßte, dass mit dem Vorhaben nun auch „der kleine Bezirk Petersfeld“ in den Fokus genommen werde. Mit zusätzlichen Bauplätzen seien entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten und Chancen für die Petersfelder verbunden.

Auch Tourismus und Gewerbe sollen wachsen

Um nicht nur der Wohnbebauung, sondern auch dem Tourismus mehr Raum zu geben, hat der Ausschuss empfohlen, ebenfalls in Petersfeld, Entwicklungsflächen für den Tourismus auszuweisen – und zwar nördlich der Straße „Im Katzenberg“. In diesem Sondergebiet könnten später Ferienwohnungen entstehen.

Wachstumspotenzial gibt es auch im Gewerbegebiet „Einsteinstraße“, wo inzwischen alle Flächen verkauft sind. Um interessierten Unternehmen weiterhin Flächen anbieten zu können, will die Gemeinde ein Areal von etwa 3,2 Hektar südlich der Einsteinstraße und nördlich der Beverbrucher Straße als Gewerbegebiet ausweisen.

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