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RKI meldet 500 Tote und 14.432 neue Corona-Fälle an einem Tag

Eine Entspannung ist noch nicht in Sicht: Die Zahl der Todesfälle und der Neuinfektionen bleibt in Deutschland auf hohem Niveau.

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Foto: dpa/Strauch

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Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 14.432 neue Fälle und 500 Todesfälle binnen eines Tages übermittelt, wie das RKI am Morgen bekanntgab.

Am Dienstag der Vorwoche waren 14.054 Neuinfektionen und 423 Todesfälle gemeldet worden. Die Höchststände von 29.875 gemeldeten Fällen und 598 Toten waren am Freitag erreicht worden. Die 500 Todesfälle vom Dienstag bedeuten den dritthöchsten Wert seit Beginn der Pandemie.

In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 22.475.

Die zur Lagebeurteilung entscheidende 7-Tagesinzidenz - die gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - ging leicht zurück. Sie lag am Montag bei einem Höchststand von 176,4. Am Dienstag ging dieser Wert zurück auf 173,7.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 1.351.510 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 15. Dezember, 00.00 Uhr). Nach Schätzungen sind rund 1.003.300 Menschen inzwischen genesen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Montag bei 1,06 (Vortag: 1,12). Das heißt, dass 100 Infizierte rechnerisch 106 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Erst wenn er für längere Zeit unter 1 liegt, flaut dieses ab. Der erste Lockdown im Frühjahr hatte den Wert auf bis zu 0,6 gedrückt.

Auf der Karte des RKI bleibt das Oldenburger Münsterland ein Hotspot in Niedersachsen. Im Landkreis Vechta lag die 7-Tagesinzidenz bei 163,8. Für den Landkreis Cloppenburg errechnet das RKI einen Wert von 151,2. Ziel der geltenden Kontaktbeschränkungen ist, die Werte flächendeckend auf unter 50 zu drücken. In diesem Bereich gilt die Pandemie als beherrschbar.

Maßgeblich für die Maßnahmen vor Ort sind allerdings weiterhin die vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA) errechneten Inzidenzen. Diese können unter anderem wegen einer verzögerten Übermittlung der Daten von denen des RKI abweichen. Die Zahlen des NLGA werden täglich veröffentlicht. 

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