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RKI meldet 10.580 Corona-Neuinfektionen und 264 neue Todesfälle

Der Trend setzt sich fort: Das Robert Koch-Institut registriert erneut steigende Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche.

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Die Corona-Zahlen des RKI bestätigen den beunruhigenden Trend der letzten Tage: Die Neuinfektionen steigen. Foto: dpa/Balk

Die Corona-Zahlen des RKI bestätigen den beunruhigenden Trend der letzten Tage: Die Neuinfektionen steigen. Foto: dpa/Balk

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 10.580 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 264 weitere Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI hervor.

Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 9997 Neuinfektionen und 394 neue Todesfälle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 5.20 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Die Zahl der binnen 7 Tagen gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner (7-Tagesinzidenz) liegt laut RKI bundesweit bei 65,4 - und damit etwas höher als am Vortag (64,7). Vor vier Wochen, am 5. Februar, hatte die Inzidenz noch bei 79,9 gelegen. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

In Niedersachsen lag die 7-Tagesinzidenz nach den Daten des RKI am Freitagmorgen bei 58,5 - leicht unter dem Vortageswert von 58,9. Bundesweit die höchste Inzidenz gab es in Sachsen-Anhalt mit 86,6. die niedrigste mit 47,0 in Schleswig-Holstein.

Der Höchststand von 1244 neu gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert erreicht worden - er enthielt jedoch 3500 Nachmeldungen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.482.522 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.292.100 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 71.504.

Oldenburger Münsterland bleibt über der 100er-Marke

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstag bei 0,99 (Vortag 0,93). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 99 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Die 7-Tagesinzidenzen für das Oldenburger Münsterland liegen in Niedersachsen weiterhin an der Spitze. Höher liegen die Zahlen nach den RKI-Daten vom Freitagmorgen nur im Landkreis Wesermarsch mit einer Inzidenz von 112,9. Für den Landkreis Cloppenburg hat das Institut einen Wert von 106,6 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche errechnet. Die Zahl ist damit im Vergleich zum Vortag wieder angestiegen. Das RKI hatte am Donnerstag eine Inzidenz von 100,2 angegeben.

Leicht gesunken ist den Daten zufolge die Inzidenz für den Landkreis Vechta. Am Freitag hat das Institut hier einen Wert von 104,3 ermittelt. Am Donnerstag lag die Inzidenz für den Landkreis noch bei 106,4.

Maßgeblich für die Behörden vor Ort sind allerdings die vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA) ermittelten Werte. Diese können sich etwa wegen verzögerten Meldungen oder auch neuen Datenständen von denen des RKI unterscheiden. Das NLGA gibt die aktuellen Zahlen üblicherweise erst im Laufe des Vormittags bekannt.

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