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Rita Taphorn möchte in den Bundestag

Die gebürtige Cloppenburgerin bewirbt sich für die CDU im Wahlkreis 28. Die Christdemokraten entscheiden im November mit einer Urabstimmung über ihren Kandidaten.

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Rita Taphorn. Foto: © Taphorn

Rita Taphorn. Foto: © Taphorn

Rita Taphorn will in den Bundestag: Die gebürtige Cloppenburgerin tritt 2021 für die CDU im Wahlkreis Delmenhorst-Wesermarsch-Oldenburg-Land an. Die bisherige Abgeordnete Astrid Grotelüschen steht nach drei Legislaturperioden nicht mehr zur Verfügung. „Ich möchte auf nationaler Ebene etwas für die Region bewegen“, sagt Taphorn. Es gibt fünf Bewerbungen, sie ist die einzige Frau.

Bisher hat die 49-Jährige Deutschland und ihre Heimatregion auf internationaler Ebene im Auftrag des Auswärtigen Amtes oder direkt bei Internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen oder der Europäischen Union vertreten. Aufgrund der Corona-Pandemie arbeitet sie zurzeit im Homeoffice für die Vereinten Nationen für ein Bolivienprojekt zur Unterstützung von zwei regionalen Wahlkommissionen.

Nach 20 Jahren möchte sie nun ihre Erfahrungen, die sie als Programm-Managerin in verschiedenen Missionseinsätzen sammeln konnte, für die Region einbringen. „Ich bin mir sicher, dass mein geweiteter Blick es mir ermöglicht, regionale Themen auf Bundesebene gut zu vertreten und an Lösungen mitzuwirken, die die Region weiterbringen“, erklärt Taphorn.

Politische Berufung seit ihrer Jugend 

Seit ihrer Jugend fühle sie sich berufen, sich politisch zu engagieren. Nach zahlreichen Einsätzen in Krisenregionen, in denen sie stets mit örtlichen Regierungen und Politikern gearbeitet hat und als eine von 18 kürzlich in Niedersachsen ausgebildeten Referenten für zivile Konfliktlösungen in Schulen, sei sie motiviert für neue Herausforderungen.

Als ausgebildete Wirtschaftswissenschaftlerin wisse sie um die Rolle des Mittelstandes und der Landwirtschaft. „Ich kann auch mein Wissen um die Zusammenhänge von Armut, Krieg, Klimawandel und Flucht einbringen, wenn es darum geht, die Auswirkungen von gestiegener Migration in die Region durch Gleichstellungsmaßnahmen und Integration zu gestalten.“ Auch andere Themen liegen ihr am Herzen, wie zum Beispiel eine gezielte Entwicklungskooperation mit Drittstaaten sowie eine ausgewogene Umwelt-und Agrarpolitik.

Die Christdemokraten entscheiden im November mit einer Urabstimmung, welche Kandidaten sie für den Wahlkreis zur Bundestagswahl nominieren wird.

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