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Richtfunk soll in Cappeln die flotte Datenübertragung möglich machen

4 Standorte für die rund 66 Meter hohen Masten sind nötig. Neben Cappeln sind diese in Schwichteler, Nutteln und Elsten.

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Möglicher Standort: Ein Sendeturm könnte auf dem Dorfplatz in Cappeln errichtet werden. Foto: Thomas Vorwerk

Möglicher Standort: Ein Sendeturm könnte auf dem Dorfplatz in Cappeln errichtet werden. Foto: Thomas Vorwerk

Der Breitbandausbau mittels Funkwellentechnik soll auch in der Gemeinde Cappeln vorangetrieben werden. Wie schon in anderen Städten und Gemeinden hat sich die Firma „ETN Group“ aus Meppen ins Spiel gebracht, um mit ihren 66 Meter hohen Funktürmen entlegene Haushalte und Firmen zu erreichen.

In der jüngsten Sitzung des Planungs-, Umwelt- und Wegeausschusses hat sich das Gremium dafür ausgesprochen, das Richtfunk-Konzept der Emsländer zu unterstützen. „Die Auswahl der Maststandorte muss dabei in Abstimmung mit der Gemeinde Cappeln erfolgen“, heißt es in der Empfehlung.

Nutzung von Strommasten nicht möglich

Als potenzielle Flächen für die Gittermasten wurden in Cappeln der Dorfplatz, in Nutteln das Gewerbegebiet, in Schwichteler der Sportplatz hinter dem Waschhaus und in Elsten das Areal zwischen Sportplatz und Elstener Straße genannt. Frank Garling (SPD) mahnte an, unbedingt die Bevölkerung am Entscheidungsprozess zu beteiligen – dies besonders in den Bereichen, die bereits von den Ausbauplänen der Tennet für die Höchstspannungsmasten betroffen sind.

Diese Masten gleichzeitig für den Richtfunk zu nutzen, ist allerdings ausgeschlossen, wie Cappelns Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, Dirk Olliges, auf Nachfrage erklärte.

Angebt für Privatkunden ab 30 Euro

In den kommenden 4 Jahren werden in der Gemeinde Cappeln im Rahmen eines Förderprogrammes 167 Privatadressen und 64 Gewerbetreibende einen Glasfaseranschluss erhalten. Die Gemeinde Cappeln bezuschusst das Projekt mit rund 578.500 Euro. Auch nach diesem Ausbau wird es in der Gemeinde Cappeln insbesondere in den Außenbereichen Gebiete geben, die noch nicht über einen Breitbandanschluss verfügen, weshalb die neuen Funkmasten begrüßt werden. Die Angebote für Privatkunden beginnen bei 30 Euro.

Diese Türme können auch von Mobilfunkanbietern genutzt werden, um deren Netzabdeckung zu verbessern.

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