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Regierungschefs danken Bürgern für Zusammenhalt in Pandemie

Corona hat 2021 geprägt, hat Weihnachten überschattet und wird auch das Jahr 2022 belasten. Zu den Feiertagen erinnern Spitzenpolitiker im Norden deshalb an eine wichtige Tugend.

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Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen. Symbolfoto: dpa

Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen. Symbolfoto: dpa

In Botschaften zu Weihnachten haben die Regierungschefs von Niedersachsen und Bremen den Bürgerinnen und Bürgern für den Zusammenhalt in der Corona-Pandemie gedankt. Nur deshalb sei Niedersachsen bislang im Vergleich gut durch die Krise gekommen, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) in einem Video, das die Staatskanzlei am Samstag über das soziale Netzwerk Instagram verbreitete. "Wir müssen zusammenstehen, wenn wir diese große Herausforderung zusammen meistern wollen", sagte Weil.

Der Ministerpräsident dankte allen, die sich medizinisch um Corona-Kranke kümmern, und allen Beteiligten an der Impfkampagne. "Ein herzliches Dankeschön all denjenigen, die in den letzten Monaten sich immer wieder zurückgenommen haben, die vorsichtig und umsichtig gewesen sind und ihren Teil dazu beigetragen haben, dass die Infektion sich nicht weiter ausgebreitet hat", sagte Weil.

„Es ist keine Pandemie des Einzelnen, es betrifft einen jeden von uns, und nur gemeinsam werden wir es langfristig und nachhaltig bezwingen können.“Bernd Althusmann

"Das Virus wird uns vermutlich noch eine ganze Zeit lang begleiten und unser politisches Handeln prägen", sagte der Vizeministerpräsident und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) in einer Weihnachtsbotschaft auf Instagram. "Es ist keine Pandemie des Einzelnen, es betrifft einen jeden von uns, und nur gemeinsam werden wir es langfristig und nachhaltig bezwingen können."

Auch Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte betonte in seiner Weihnachtsansprache die Bedeutung von Solidarität in der Pandemie. "Denn wenn dieses Jahr eins gezeigt hat, wenn es eine zentrale Botschaft hatte, dann doch die: Die Menschen in Bremen, die halten zusammen, die sind füreinander da, die sind solidarisch", sagte er.

Zur Bremer Impfkampagne sagte Bovenschulte: "Ich war damals und bin bis heute richtig stolz auf diese Leistung und den Gemeinsinn, den Bremen hier gezeigt hat." Mit der Omikron-Virusvariante herrschten nun aber wieder massive Bedenken und Sorgen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts ist der Anteil mindestens einmal geimpfter Menschen in Bremen mit 86,7 Prozent und vollständig geimpfter Personen mit 82,6 Prozent bundesweit am höchsten.

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