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Regierung berät mit Spitzenverbänden über Corona-Verordnung

Anfang kommender Woche soll geprüft werden, ob eine große neue Landesverordnung mit Corona-Maßnahmen nötig ist. Die aktuelle Verordnung gilt bis Mitte November.

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Berät im Landtag über die aktuelle Lage: Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Foto: dpa/Dittrich

Berät im Landtag über die aktuelle Lage: Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Foto: dpa/Dittrich

Angesichts der verschärften Corona-Lage und der Bund-Länder-Einigung auf strengere Regeln will die Landesregierung mit den kommunalen Spitzenverbänden über die Corona-Verordnung beraten. Anfang kommender Woche solle geprüft werden, ob eine große neue Landesverordnung mit Corona-Maßnahmen nötig ist, oder ob Anpassungen reichen, sagte ein Regierungssprecher am Freitag in Hannover. "De facto sind die Gemeinden aber heute schon in der Lage, alles umzusetzen, was in Berlin abgesprochen wurde." Wenn die Infektionslage es begründe, könnten die Landkreise Maßnahmen treffen, die über die gültige Landesverordnung hinausgehen, so der Sprecher. Die aktuelle Corona-Verordnung gilt bis Mitte November.

Nach der Aufhebung des niedersächsischen Beherbergungsverbots für Reisende aus innerdeutschen Corona-Hotspots durch das Oberverwaltungsgerichts rief die Landesregierung betroffene Urlauber dennoch auf, zu Hause zu bleiben. Angesichts hoher Infektionszahlen sei es besser, nicht nach Niedersachsen zu reisen, betonte der Regierungssprecher. Das Land gucke, ob es einen neuen Anlauf zu einem Beherbergungsverbot unternehme, das werde aber nicht kurzfristig entschieden.

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