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Ratsgruppe für mehr Defibrillatoren in Löningen

Ein plötzlicher Herztod kommt oft nicht so plötzlich, wie es der Name suggeriert. Im Ernstfall ist dann schnelles Handeln überlebenswichtig.

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Lebensretter: Kästen mit Defibrillatoren werden in öffentlichen Räumen angebracht. Foto: Kneffel/dpa

Lebensretter: Kästen mit Defibrillatoren werden in öffentlichen Räumen angebracht. Foto: Kneffel/dpa

Defibrillatoren können plötzliche Herztode verhindern. Sie müssten deshalb überall im Löninger Stadtgebiet und in den umliegenden Dörfern installiert werden, sagt Ratsherr Egbert Schäpker. Seine Gruppe Grünen/Linke hat ihre Anschaffung beantragt.  

Bisher gebe es in Löningen lediglich 4 solcher Geräte, erklärt Tom Dobrowolski (Linke). Zu finden sein sollten sie künftig unter anderem in der Nähe von Sportanlagen und Schulen. Durch gezielte Stromstöße behandeln Ersthelfer mit ihnen Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern. Sogenannte „Laiendefibrillatoren“ sind dafür besonders gut geeignet, weil sie meist ohne Zutun erkennen, ob eine Schockgabe nötig ist. „Die Helfer handeln  dann nach akustischen Anweisungen“, erklärt Schäpker. Um die Geräte zu finanzieren,   schlägt die Gruppe Alternativen zum Kauf an. Auch mögliche Sponsoren seien anzusprechen. 

Der Stadtrat beschloss, den Antrag in den zuständigen Fachausschuss weiterzugegeben.

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