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Rat bewilligt Erhöhung der Jugendförderung

Die Fördersätze in Lastrup waren zuvor 20 Jahre lang unverändert geblieben. Freuen können sich nicht nur der Gemeindejugendring, sondern auch die Vereine.

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Neuer Bezirksvorsteher: Bürgermeister Michael Kramer (links) und Ratsvorsitzender Dirk Rode-Böckmann (rechts) nehmen Dirk Böhmann aus Hammesdamm in ihre Mitte. Foto: Meyer 

Neuer Bezirksvorsteher: Bürgermeister Michael Kramer (links) und Ratsvorsitzender Dirk Rode-Böckmann (rechts) nehmen Dirk Böhmann aus Hammesdamm in ihre Mitte. Foto: Meyer 

Die Vereine und der Gemeindejugendring in Lastrup erhalten mehr Geld für die Jugendförderung. Der Gemeinderat beschloss am Montag eine Änderung der entsprechenden Richtlinie. Erhöht wurden die Zuschüsse unter anderem für Ferienfreizeiten und internationale Jugendbegegnungen.

Damit folgte der Rat einem Antrag des Gemeindejugendrings (GJR). Die Fördersätze waren seit 2001 nicht mehr verändert worden. Die Anpassungen seien daher überfällig, befand Lukas Bohmann (CDU). 

Folgende Änderungen wurden beschlossen: Wer Fahrten, Lager oder Seminare organisiert, erhält künftig 6 Euro pro Tag und Teilnehmer (zuvor 3 Euro). Gleiches gilt für Jugendtreffen im In- und Ausland. Die Ferienpassaktion wird pauschal mit 2500 Euro gefördert (bisher 1950 Euro). Auch die jährliche Zuwendung für den Gemeindejugendring erhöht sich um 5,4 Prozent auf 6500 Euro. Für 2022 erhält der GJR außerdem ein einmaliges Sonderbudget in Höhe von 2000 Euro für die Durchführung von Veranstaltungen. 

Rat geht über Antrag hinaus

Deutlich gestiegen ist auch die Jugendsportförderung. Vereine erhalten 16 Euro für jeden aktiven Jugendlichen (bisher 6 Euro). Hinzu kommen jeweils pauschale Beträge, die nach der Gesamtzahl jugendlicher Mitglieder gestaffelt wurden. Die Musikförderung erhöht sich auf die gleiche Weise. 

Mit seinem Beschluss ging der Rat noch über den Antrag des Gemeindejugendrings hinaus. Die CDU-Fraktion sehe die Erhöhungen als gut investiertes Geld an, betonte Lukas Bohmann.  

In der knapp einstündigen Sitzung setzte sich der Rat unter anderem mit den Jahresabschlüssen aus den Jahren 2015 und 2016 auseinander. Eine Personalie galt es außerdem zu regeln: Dirk Böhmann wurde zum Bezirksvorsteher der Bauerschaft Hammesdamm ernannt. Er fungiert jetzt als Ansprechpartner und Kontaktperson zwischen den Bürgern und der Verwaltung.  

Zu Beginn der Sitzung hatten sich die Ratsmitglieder zu einer Schweigeminute für die Menschen in der Ukraine erhoben. Ratsvorsitzender Dirk Rode-Böckmann sagte, der von Russland begonnene Krieg kenne nur Verlierer. "Wenn ich die Kinder sehe, die allein auf der Flucht sind, zerreißt es mir das Herz." Rode-Böckmann wies auch auf die Folgen des Krieges für die armen Länder im globalen Süden hin. Dort drohen wegen der fehlenden Getreidelieferungen aus der Ukraine inzwischen Hungersnöte.

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