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Pro Bahn sieht die Länder beim 49-Euro-Ticket in der Pflicht

Öffentlicher Nahverkehr zum monatlichen Festpreis: Der dauerhafte Nachfolger des 9-Euro-Modells soll kommen. Er kostet aber viel Geld. Wer soll das bezahlen?

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Symbolfoto: dpa

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Der Landesverband Niedersachsen/Bremen des Fahrgastverbands Pro Bahn sieht die Länder in der Pflicht, sich an den Kosten zum geplanten 49-Euro-Ticket zu beteiligen. «Der Bund hat seinerseits ein beachtliches Angebot gemacht, mit 1,5 Milliarden Euro jährlich etwa die Hälfte der erwarteten Ausfälle bei den Fahrgeldeinnahmen zu übernehmen», teilte Malte Diehl, Landesvorsitzender von Pro Bahn, am Freitag mit.

«Es sollte Niedersachsen und Bremen nun eigentlich leichtfallen, jeweils einen angemessenen Teil der restlichen Kosten mit neuen, eigenen Zuschüssen zu übernehmen.» Der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sei eine Gemeinschaftsaufgabe.

Die Verkehrsminister von Bund und Ländern hatten sich Mitte Oktober auf ein 49-Euro-Monatsticket für Busse und Bahnen als Nachfolgemodell für das 9-Euro-Ticket verständigt. Kanzler Olaf Scholz (SPD) und die Ministerpräsidenten müssen sich noch über die generelle Finanzierung des ÖPNV wegen der gestiegenen Energiekosten einigen.

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