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Plätze im Baugebiet "Lindern Ortsmitte" werden ab Sommer verkauft

30 Grundstücke gehen in die Vermarktung. Die Gemeinde hat außerdem begonnen, 10 Hektar Gewerbefläche im Bereich "Jökelrien" anzubieten.

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Große Nachfrage: Im Laufe des Sommers soll der Quadratmeter-Preis für das neue Baugebiet „Lindern Ortsmitte“ mit seinen 30 Plätzen festgelegt und mit dem Verkauf begonnen werden. Foto: Kock

Große Nachfrage: Im Laufe des Sommers soll der Quadratmeter-Preis für das neue Baugebiet „Lindern Ortsmitte“ mit seinen 30 Plätzen festgelegt und mit dem Verkauf begonnen werden. Foto: Kock

Über eine nach wie vor sehr große Nachfrage nach Bauplätzen im  Baugebiet „Lindern Ortsmitte“ und nach Gewerbeflächen im  Gewerbegebiet im Dreieck von Lienerscher Straße und Ortsumgehung freuen sich Rat und Verwaltung der Gemeinde Lindern. Einstimmig haben die Ratsmitglieder auf der jüngsten Sitzung den sogenannten Satzungsbeschluss für das neue Baugebiet „Lindern Ortsmitte“ gefasst und damit das Genehmigungsverfahren formell abgeschlossen.

30 neue Bauplätze an der Löninger Straße

Gleichzeitig haben sie für die beiden Straßen in dem Dreieck zwischen Löninger Straße und Pingel Anton die Namen "Weißdornweg" und "Rotdornweg" analog zu den Straßennamen in den umliegenden Baugebieten „Dillbreden“ und „Weidenstraße“ vergeben. Im Laufe des Sommers, so Bürgermeister Karsten Hage, wenn das Ergebnis der Ausschreibungen für die Erschließungsarbeiten feststehe, können die Preise für die 30 Grundstücke kalkuliert werden und die Bauplätze an die Familien vergeben werden.

Trotz der jüngsten Entwicklungen mit steigenden Baupreisen und den Unsicherheiten über Förderungen für energiesparendes Bauen sei das Interesse an diesem Baugebiet sehr groß, freute sich Hage. 60 Prozent der Grundstücksfläche dürfe nicht überbaut werden, das beinhalte auch das Verbot von Steingärten. Zur Löninger Straße hin sei ein Satteldach vorgeschrieben.

Für die Ersterschließung sind fast 800.000 Euro im laufenden Haushalt vorgesehen. Auf der Zielgeraden befindet sich das Genehmigungsverfahren für den zweiten Teil des neuen Gewerbegebiets. Hier hat der Rat einstimmig die alte Flurbezeichnung „Jökelrien“ zum einen als Straßennamen vergeben für den einzigen Verbindungsweg und zudem die Bezeichnungen "Jökelrien I und II" für die beiden jeweils 5 Hektar großen Teilbereiche gewählt. Das Verfahren werde aller Voraussicht nach bis zum Sommer abgeschlossen werden können, erläuterte der neue stellvertretende Verwaltungsleiter im Rathaus, Thomas Lüken, auf Anfrage.

10 Hektar Gewerbefläche direkt an Umgehung

Da für den ersten Teil direkt an der Umgehung das Verfahren bereits abgeschlossen werden konnte, stehen der Kommune damit rund 10 Hektar direkt an der Umgehung zur Verfügung, so Lüken. Es liegen bereits eine ganze Reihe von Anfragen für Erweiterungen und Neuansiedlungen vor. Der Bau der Straße und die Kanalbauarbeiten seien bereits begonnen worden, könnten zurzeit wegen des aufgeweichten Bodens aber nicht fortgesetzt werden, so Lüken.

Zudem werde noch in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen eine eigene Abbiegespur von der Lienerschen Straße in das Gewerbegebiet gebaut. Für ein neues, kleineres Baugebiet im Linderner Ortsteil Großenging ist nach Angaben von Kämmerin Martina Vaske in ihren Haushaltserläuterungen ein Grundstück an der Eichenallee gekauft worden. Begonnen worden ist mit den Erschließungsarbeiten des Baugebiets „Liener Hinterm Berg“.

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